Historiker Geppert: Trump setzt Primat der Politik brutal durch
Der Historiker Dominik Geppert sieht weltweit eine Rückkehr zur klassischen Großmachtpolitik. Es gebe Tendenzen zu Interessens- und Einflusssphären
Der Historiker Dominik Geppert sieht weltweit eine Rückkehr zur klassischen Großmachtpolitik. Es gebe Tendenzen zu Interessens- und Einflusssphären
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Armin Laschet (CDU), hat die Erklärung der Europäischen Union zur US-Intervention in Venezuela gelobt.
Laschet sagte am Montag im RBB-Inforadio, die 26 Außenminister hätten „sehr klug reagiert“ und angemahnt, was nun für die Zukunft zu erfolgen habe
Die Bundesregierung hofft nach dem Militärschlag der USA und der Ergreifung von Nicolas Maduro auf eine „demokratisch legitimierte Transition“ in Venezuela
Jan van Aken, Vorsitzender der Linkspartei, hat seine Forderung nach Sanktionen gegen US-Präsident Donald Trump bekräftigt. Er regte an, über das Einfrieren von US-amerikanischen Staatsvermögen zu diskutieren. Russische Staatsvermögen seien nach dem Angriff auf die Ukraine eingefroren worden, sagte van Aken den Sendern RTL und ntv
Nach dem US-Angriff auf Venezuela hat Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) gefordert, Europa müsse sicherheitspolitisch zu einer „souveränen Großmacht“ werden. „Die EU darf außen- und sicherheitspolitisch nicht länger am Katzentisch sitzen“, sagte Nouripour den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben)
Nach den zurückhaltenden Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu den US-Angriffen auf Venezuela wirft die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner dem Kanzler Appeasement gegenüber US-Präsident Donald Trump vor
Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) bezeichnete die US-Aktion zur Absetzung von Nicolás Maduro als „sehr bedenklich“. Maduro habe ein autoritäres Regime geführt
Der Princeton-Historiker Herold James hält die US-Intervention in Venezuela für völkerrechtswidrig und warnt vor dramatischen Konsequenzen für die Weltpolitik
Venezuelas Oberster Gerichtshof hat nach der Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro durch die USA Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zur Interimspräsidentin ernannt
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die USA für ihren Einsatz in Venezuela gelobt
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußert sich zurückhaltend zur Kritik am Venezuela-Einsatz der USA
Die USA wollen Venezuela nach der Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro vorerst selbst führen
US-Präsident Donald Trump hat ein Foto von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro veröffentlicht, das diesen nach seiner Festnahme zeigen soll. Das Bild soll auf der USS Iwo Jima aufgenommen worden sein, wie Trump auf seiner Plattform Truth Social schrieb
Die venezolanische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Maria Corina Machado hat den jüngsten Zugriff der USA in Venezuela begrüßt. In einer am Samstagnachmittag veröffentlichten Erklärung forderte sie eine internationale juristische Aufarbeitung der Politik von Staatschef Nicolás Maduro.
Machado erklärte, Maduro müsse sich nun vor internationaler Justiz für Verbrechen verantworten. Sie warf ihm „grausame Verbrechen“ an Venezolanern und Bürgern vieler anderer Nationen vor.
Angesichts der Weigerung Maduros, eine Verhandlungslösung zu akzeptieren, habe die Regierung der Vereinigten Staaten nach Darstellung Machados ihr Versprechen eingelöst, das Recht durchzusetzen.
Machado skizzierte in ihrer Erklärung politische Ziele für Venezuela. Man werde die Ordnung wiederherstellen, politische Gefangene befreien, das Land aufbauen und die Ausreise vieler Venezolaner umkehren.
Edmundo González, der bei der Präsidentschaftswahl in Venezuela im Juli 2024 gegen Maduro kandidierte und laut offiziellen Angaben unterlag, hielt sich zuletzt in Spanien auf.
Nach den Worten Machados solle González nun „unverzüglich sein verfassungsmäßiges Mandat annehmen“. Zudem forderte sie, dass alle Offiziere und Soldaten der Nationalen Streitkräfte ihn als Oberbefehlshaber anerkennen
Am Samstag ist wegen der Lage in Venezuela der Krisenstab der Bundesregierung im Auswärtigen Amt zusammengetreten