Topnews

Flugabwehrraketensystem Patriot (Archiv)
Vermischtes

Trump verkündet Nato-Waffenabkommen für Ukraine

Trump kündigt Nato-Waffenabkommen für Ukraine an

US-Präsident Donald Trump hat ein Abkommen mit der Nato über Waffenlieferungen zur Unterstützung der Ukraine bekanntgegeben.

Details des Abkommens

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Ukraine Waffen über Nato-Staaten erhält und finanziert, während die USA diese herstellen, ohne selbst Zahlungen zu leisten. Das teilte Trump am Montag bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus mit

Industrieanlagen im Hafen von New York mit Öltanks (Archiv)
Wirtschaft

EU bereitet neue Gegenmaßnahmen gegen Washington vor

EU plant neue Gegenmaßnahmen auf US-Zölle

Die Europäische Union bereitet als Reaktion auf die angekündigten US-Zölle von 30 Prozent auf EU-Importe neue Gegenmaßnahmen vor.

Diskussion über weitere Gegenzölle

Die europäischen Handelsminister beraten über zusätzliche Gegenzölle, die US-Importe im Wert von 72 Milliarden Euro betreffen könnten. Das teilte EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič am Montag mit.

Auswirkungen auf transatlantische Handelsbeziehungen

Šefčovič erklärte, die von den USA angekündigten Zölle würden die transatlantischen Handelsbeziehungen, die täglich einen Wert von 4,4 Milliarden Euro haben, praktisch unmöglich machen.

Stockende Verhandlungen

Zudem äußerte Šefčovič seine Enttäuschung darüber, dass die Verhandlungen, die kurz vor einem Abschluss standen, durch die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump ins Stocken geraten seien

Markus Preiß und Friedrich Merz am 13.07.2025
Politik Inland

Merz findet Spahn „eindeutig“ richtigen Mann als Fraktionschef

### Merz stärkt Spahn nach gescheiterter Verfassungsrichterwahl

CDU-Chef Friedrich Merz hat Unions-Fraktionschef Jens Spahn nach der gescheiterten Wahl eines Verfassungsrichters den Rücken gestärkt. Im ARD-Sommerinterview erklärte Merz auf die Frage, ob Spahn weiterhin der richtige Mann für das Amt des Fraktionsvorsitzenden sei: „Eindeutig ja.“ Merz betonte zudem, dass Abgeordneten keine Befehle von oben gegeben werden könnten

Auswärtiges Amt (Archiv)
Vermischtes

Pakistan inhaftiert Afghanen mit Aufnahmezusagen für Deutschland

Diplomatischer Konflikt zwischen Deutschland und Pakistan

Nach Ablauf eines Ultimatums zur Aufnahme von rund 2.500 in Islamabad befindlichen Afghanen hat sich ein diplomatischer Konflikt zwischen der Bundesregierung und der pakistanischen Regierung weiter zugespitzt.

Forderungen aus Islamabad

Wie die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Diplomatenkreise berichtet, forderte Islamabad Berlin bereits Ende 2024 auf, Probleme bei den verschiedenen Aufnahmeprogrammen für afghanische Staatsbürger zu lösen.

Aufnahmezusagen und Verzögerungen

Deutschland hatte seit der Machtübernahme der Taliban im Sommer 2021 Zehntausenden Afghanen Aufnahmezusagen erteilt. Die Betroffenen wurden jedoch nicht direkt eingeflogen, sondern zunächst für weitere Überprüfungen nach Islamabad geschickt.

Lange Wartezeiten und abgelaufene Visa

Da der Prozess länger als geplant dauert und die Afghanen im Schnitt rund acht Monate auf eine endgültige Entscheidung warten, während die Visa für Pakistan nur drei Monate gültig sind, wurden viele Menschen für illegal erklärt.

Räumungsfristen und Festnahmen

Berlin sollte die von der GIZ angemieteten Gästehäuser zunächst bis zum 31. März räumen. Die Frist wurde auf den 30. Juni verlängert, ohne dass die Bundesregierung die offenen Fälle abarbeitete. Wenige Tage vor Ablauf der Frist begannen pakistanische Behörden nach Informationen der „Welt am Sonntag“ mit Razzien in den Gästehäusern und nahmen einzelne Afghanen mit abgelaufenem Visum fest

Lars Klingbeil am 11.07.2025
Wirtschaft

Klingbeil-Berater Südekum rechnet mit Trump-Einknicken

Deutsche Ökonomen erwarten Kurswechsel bei Trumps Zollpolitik

Jens Südekum, Berater von Lars Klingbeil, hält es für wahrscheinlich, dass US-Präsident Donald Trump seine angekündigten Zölle auf EU-Waren von 30 Prozent nicht wie geplant umsetzt. Südekum betonte gegenüber der FAZ, Trump sei dafür bekannt, zunächst deutliche Ankündigungen zu machen und später zurückzurudern. Er sehe keinen Grund, warum dies in diesem Fall anders sein sollte. Deutsche Ökonomen gehen daher davon aus, dass die aktuelle Zollandrohung nicht das letzte Wort in den Verhandlungen zwischen den USA und der EU ist

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