Telekommunikation

Bundesverteidigungsministerium (Archiv)
Politik Inland

Kontroverse um neue Sicherheitsmaßnahmen im Verteidigungsministerium

Verteidigungsministerium verschärft Sicherheitsregeln

Das Verteidigungsministerium hat die Sicherheitsregeln für den Umgang mit privaten Endgeräten verschärft. Diese Maßnahme stößt in der Politik auf unterschiedliche Reaktionen.

Kritik und Zustimmung aus der Politik

Marc Henrichmann, Vorsitzender des Geheimdienste-Kontrollgremiums im Bundestag und Mitglied der CDU, äußerte gegenüber dem „Handelsblatt“ Verständnis für die Entscheidung. Er bezeichnete die Einschränkung privater Mobiltelefone zum Schutz dienstlicher Kommunikation als „nachvollziehbaren und notwendigen Schritt“. Dies sei wichtig, um die Sicherheit sensibler Informationen zu gewährleisten.

Geheimhaltung dienstrelevanter Informationen

Henrichmann betonte, dass es sich bei den eingestuften Informationen ausschließlich um dienstrelevante Inhalte handele, die einer besonderen Geheimhaltung unterliegen

Bundeswehr-Soldaten (Archiv)
Politik Inland

Pistorius verbannt private Handys aus Bundeswehr-Dienststellen

Verteidigungsministerium schränkt Nutzung privater Mobilgeräte ein

Das Verteidigungsministerium unter der Leitung von Boris Pistorius (SPD) hat die Nutzung privater Mobiltelefone im Ministerium und bei der Bundeswehr stark eingeschränkt.

Sicherheitsanweisung

Laut einer Sicherheitsanweisung, über die der „Spiegel“ berichtet, dürfen private Geräte wie Handys, Tablets oder Smartwatches nicht mehr in Besprechungen mitgebracht werden, in denen Inhalte besprochen werden, die als „Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch“ oder höher eingestuft sind.

Diese Maßnahme erfolgt aus Angst vor Spionageangriffen

Junge Frau mit Smartphone (Archiv)
Vermischtes

Nutzung von Diensthandys nimmt zu

In deutschen Unternehmen wird das Diensthandy zunehmend Standard. Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom erhalten 56 Prozent der mobil kommunizierenden Beschäftigten ein Diensthandy vom Arbeitgeber

Frau mit Smartphone (Archiv)
Allgemein

Lehrerverband sieht Verbot von Messengerdiensten kritisch

Kritik an Verbot von Messengerdiensten für Jugendliche

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, äußerte sich kritisch zu einem Verbot von Messengerdiensten wie WhatsApp für Kinder und Jugendliche. Ein generelles Verbot oder weitreichende Nutzungseinschränkungen seien in der Praxis kaum realistisch, sagte Düll der Funke-Mediengruppe

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