Pakistan

Regierungspressekonferenz am 10.11.2025
Politik Inland

Bundesregierung nimmt Appell von Afghanen in Pakistan zur Kenntnis

Bundesregierung reagiert auf Appell afghanischer Geflüchteter in Pakistan

Die Bundesregierung äußert sich nicht öffentlich zum Appell afghanischer Geflüchteter in Pakistan, sie nicht an die Taliban auszuliefern. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte am Montag in Berlin, öffentliche Appelle würden zur Kenntnis genommen, jedoch nicht kommentiert. Die Anliegen der Betroffenen würden ernst genommen

Flugzeug (Archiv)
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Nächster Flug für Afghanen mit Aufnahmezusage am Dienstag

Einreise afghanischer Familien mit Aufnahmezusage nach Deutschland

Flug aus Islamabad über Istanbul nach Hannover

Nach monatelanger Wartezeit dürfen erneut Afghanen mit einer Aufnahmezusage für Deutschland einreisen. Mehrere afghanische Familien sollen am Dienstag mit einem Linienflug aus Islamabad über Istanbul nach Hannover gebracht werden. Dies berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland

Auswärtiges Amt (Archiv)
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Pakistan inhaftiert Afghanen mit Aufnahmezusagen für Deutschland

Diplomatischer Konflikt zwischen Deutschland und Pakistan

Nach Ablauf eines Ultimatums zur Aufnahme von rund 2.500 in Islamabad befindlichen Afghanen hat sich ein diplomatischer Konflikt zwischen der Bundesregierung und der pakistanischen Regierung weiter zugespitzt.

Forderungen aus Islamabad

Wie die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Diplomatenkreise berichtet, forderte Islamabad Berlin bereits Ende 2024 auf, Probleme bei den verschiedenen Aufnahmeprogrammen für afghanische Staatsbürger zu lösen.

Aufnahmezusagen und Verzögerungen

Deutschland hatte seit der Machtübernahme der Taliban im Sommer 2021 Zehntausenden Afghanen Aufnahmezusagen erteilt. Die Betroffenen wurden jedoch nicht direkt eingeflogen, sondern zunächst für weitere Überprüfungen nach Islamabad geschickt.

Lange Wartezeiten und abgelaufene Visa

Da der Prozess länger als geplant dauert und die Afghanen im Schnitt rund acht Monate auf eine endgültige Entscheidung warten, während die Visa für Pakistan nur drei Monate gültig sind, wurden viele Menschen für illegal erklärt.

Räumungsfristen und Festnahmen

Berlin sollte die von der GIZ angemieteten Gästehäuser zunächst bis zum 31. März räumen. Die Frist wurde auf den 30. Juni verlängert, ohne dass die Bundesregierung die offenen Fälle abarbeitete. Wenige Tage vor Ablauf der Frist begannen pakistanische Behörden nach Informationen der „Welt am Sonntag“ mit Razzien in den Gästehäusern und nahmen einzelne Afghanen mit abgelaufenem Visum fest

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