Grüne kritisieren Regierungsumgang mit Gaza als „zynisch“
Grüne werfen Bundesregierung nach Sicherheitskabinettsberatung zu Israel Zögerlichkeit und zynischen Umgang mit Gaza vor
Grüne werfen Bundesregierung nach Sicherheitskabinettsberatung zu Israel Zögerlichkeit und zynischen Umgang mit Gaza vor
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat das Bundessicherheitskabinett am Samstag telefonisch über seine kürzlich beendete Reise nach Israel und in das Westjordanland informiert.
Die Bundesregierung stellte nach Angaben von Regierungssprecher Stefan Kornelius „erste, leichte Fortschritte“ bei der humanitären Hilfe für die Bevölkerung im Gazastreifen fest. Diese Fortschritte reichten jedoch bei weitem nicht aus, um die Notlage zu lindern.
Israel bleibe weiterhin verpflichtet, gemeinsam mit den Vereinten Nationen und anderen humanitären Organisationen eine umfassende Versorgung der Bevölkerung im Gazastreifen sicherzustellen
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) spricht sich für eine Neuregelung des Abtreibungsrechts in Deutschland aus
Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan bezeichnet Hilfsabwürfe über Gaza als begrenzt wirksam und nur als „Tropfen auf den heißen Stein
CDU-Politiker Wadephul warnt, dass Israels Vorgehen im Gazastreifen zu internationaler Isolation führen könnte
Vertreterinnen der Grünen- und Linksfraktion fordern vom Bundesgesundheitsministerium die umgehende Veröffentlichung der Studie zu ungewollt Schwangeren. Zentrale Ergebnisse wurden 2024 vorgestellt, ein Abschlussbericht liegt jedoch noch nicht vor
Die Bundeswehr hat mit dem Abwurf von Hilfsgütern über dem Gazastreifen begonnen. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes wurden bei den ersten beiden Flügen der Luftwaffe am Freitag 34 Paletten mit insgesamt knapp 14 Tonnen Nahrungsmitteln und medizinischen Hilfsgütern abgeworfen. Die Hilfsgüter wurden von der Jordanian Hashemite Charity Organization (JHCO) bereitgestellt.
Der jordanische König Abdullah II. hatte die internationale Gemeinschaft um Unterstützung für eine von Jordanien koordinierte Luftbrückenoperation gebeten, um die humanitäre Lage der Zivilbevölkerung im Gazastreifen zu verbessern.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) erklärte, dass es für viele Menschen, darunter auch zahlreiche Kinder, ums Überleben gehe
Israel warnt Europa vor einem „dschihadistischen Terrorstaat“ Palästina und reagiert auf Kritik an der Blockade von Hilfslieferungen nach Gaza
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) startet den Aufbau eines bundesweiten Netzes mit vollautomatischen Pollenmessstationen
Der Bundesgerichtshof plant, noch dieses Jahr über sechs von sieben Maskenbeschaffungs-Verfahren des Gesundheitsministeriums zu entscheiden
Über 150 Kulturschaffende fordern in einem Brief an Kanzler Merz konkrete Maßnahmen gegen das Leid in Gaza und einen Stopp von Waffenexporten an Israel
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Wissenschaftler der Universität Augsburg haben den Zuckerlipid-Baustein nLc4 als neuen Biomarker für Blasenkrebs identifiziert. Dieser Biomarker konnte laut Angaben des Forschungsteams zuverlässig im Urin von Patienten nachgewiesen werden
Seit Juli 2024 wurden in Deutschland 293 Anbaulizenzen für Cannabis Social Clubs vergeben
Die Kinderrechtsorganisation Plan International hat die Pläne der Bundesregierung für eine gemeinsame deutsch-jordanische Luftbrücke für den Gazastreifen scharf kritisiert. Grundsätzlich sei es zwar positiv, dass Bewegung in die „längst überfällige Versorgung“ der Bevölkerung komme, erklärte die Vorstandsvorsitzende von Plan International Deutschland, Petra Berner, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe
SPD-Fraktion fordert von der Bundesregierung die Evakuierung schwerverletzter Kinder aus Gaza per deutscher Flüge