Stellenabbau bei Festo: Oberbürgermeister Meyer im Gespräch mit Betriebsrat

Festo SE Rohrbach plant Stellen zu streichen – Stadt St. Ingbert begleitet den Prozess

Aktuelles aus St. Ingbert | Bild: Stadt St. Ingbert Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer im Austausch mit Festo zum geplanten Stellenabbau

Die Festo SE plant deutschlandweit den Abbau von rund 1.300 Stellen, auch der Standort Rohrbach ist betroffen. Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer hat sich mit Betriebsratsvorsitzendem Martin Roth über die Auswirkungen ausgetauscht.

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Die Festo SE plant deutschlandweit den Abbau von rund 1.300 Stellen – auch der Standort Rohrbach ist davon betroffen. Nach Angaben des Unternehmens soll der Stellenabbau über Freiwilligenprogramme und sozialverträgliche Maßnahmen erfolgen.

St. Ingberts Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer hat sich deshalb mit Martin Roth, dem Betriebsratsvorsitzenden der Festo SE Rohrbach, zu einem Gespräch getroffen. Darüber hinaus steht Meyer nach eigenen Angaben im engen Austausch mit der Standortleitung.

Themen des Gesprächs

Im Mittelpunkt des Treffens standen laut Mitteilung drei Punkte:

  • die Auswirkungen des geplanten Stellenabbaus am Standort Rohrbach
  • die geplante Modernisierung und der Ausbau der Logistik
  • die Weiterentwicklung von Linearachsen zu einem Kompetenzzentrum mit hochqualifizierten Tätigkeiten und anspruchsvollen Produktionstechnologien

Meyer: „Fast jeder kennt jemanden, der bei Festo arbeitet“

„Festo ist einer der wichtigsten Arbeitgeber unserer Stadt. Fast jeder kennt in St. Ingbert jemanden, der bei Festo arbeitet oder gearbeitet hat. Deshalb bewegt diese Nachricht viele Menschen. Umso wichtiger ist es, dass der angekündigte Stellenabbau sozialverträglich umgesetzt wird und der Standort Rohrbach auch künftig eine starke Perspektive behält.“

Der Oberbürgermeister kündigte an, die Entwicklungen weiter aufmerksam zu begleiten und den Dialog mit Arbeitnehmervertretung und Standortleitung fortzusetzen. Ziel sei es, gemeinsam Lösungen zu finden, die den Beschäftigten Sicherheit geben und den Standort stärken.

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