Vertreter der Stadt St. Ingbert, der Deutschen Bahn sowie aus Bundes- und Landespolitik haben sich am St. Ingberter Bahnhof über dessen künftige Entwicklung ausgetauscht. Anlass war der Antrittsbesuch des neuen Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn, Ismail Ertug. Themen waren laut Mitteilung der Stadt unter anderem Sicherheit, Sauberkeit, Aufenthaltsqualität und bauliche Perspektiven.
Teilnehmer des Gesprächs
An dem Termin nahmen teil
- Esra Limbacher, Mitglied des Deutschen Bundestages
- Ismail Ertug, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn
- Daniel Große, Assistent des Konzernbevollmächtigten
- Jennifer Sauer, Leiterin Bahnhofsmanagement Saarbrücken
- Sevim Kaya-Karadağ, Mitglied des Landtages
- Dr. Ulli Meyer, Oberbürgermeister der Stadt St. Ingbert
- Irene Kaiser, Ortsvorsteherin
- Franziska Fiack, Leiterin der Abteilung Sicherheit und Bevölkerungsschutz
Mietangebot der Stadt bislang ohne Erfolg
Der Bahnhof gilt nach Angaben der Stadt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt und zentraler Eingang nach St. Ingbert. Die Stadt erinnerte in dem Gespräch daran, dass sie der Deutschen Bahn mehrfach angeboten habe, das Bahnhofsgebäude zu einem symbolischen Preis zu mieten, um die Entwicklung vor Ort selbst steuern zu können. Die Bahn habe dies bislang abgelehnt.
Die Deutsche Bahn signalisierte dem Bericht zufolge Gesprächsbereitschaft und verwies auf laufende Prüfungen sowie mögliche Entwicklungsschritte. Ziel sei es, realistische Perspektiven auszuloten und gemeinsam zu prüfen, welche Verbesserungen künftig umgesetzt werden könnten.
Meyer verweist auf wachsende Bedeutung des Standorts
Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer begründete den Stellenwert des Bahnhofs mit mehreren Entwicklungen in der Stadt:
„Die Sanierung des St. Ingberter Bahnhofs ist für unsere Stadt von zentraler Bedeutung. Schon heute ist der Bahnhof ein wichtiger Ankunftspunkt – und mit dem Aufstieg der SV Elversberg in die 1. Bundesliga wird St. Ingbert für viele anreisende Fußballfans zum Eingangstor in die Region, verbunden mit dem entsprechenden Shuttleservice. Gleichzeitig werden durch die Ansiedlung des CISPA-Forschungszentrums und des CISPA Innovation Campus künftig mehr als 2.500 Menschen in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs arbeiten und die Bahn als öffentliches Verkehrsmittel nutzen. Für sie alle gilt: Der erste Eindruck bleibt. Der Bahnhof ist das Gesicht unserer Stadt.“
Stadt und Bahn wollen nach Angaben der Stadt im Gespräch bleiben und die nächsten Schritte gemeinsam abstimmen.



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