Die St. Ingberter Pfanne ist in ihre 41. Ausgabe gegangen. Vom 5. bis 11. September traten zwölf Künstlerinnen, Künstler und Gruppen in der Industriekathedrale der Alten Schmelz mit unterschiedlichen Programmen an. An vier Wettbewerbsabenden zeigte das Publikum laut Mitteilung eine Mischung aus politischem Kabarett, Stand-Up-Comedy, Satire, Death Comedy, Musik-Kabarett und A-cappella.
Die Preisverleihung fand am Freitag, 11. September, in der nach Angaben der Veranstalter fast ausverkauften Industriekathedrale statt. Vergeben wurden zwei Jurypreise, der Preis der Ministerin für Bildung und Kultur sowie ein Publikumspreis. Die Preisträger erhielten jeweils eine gravierte Kupferpfanne, dotiert mit 4.000 Euro.
Jurypreise gehen an Duo und Solokünstler
Den ersten Jurypreis erhielt das Duo Hart auf Hart. Nach Angaben der Jury überzeugte das Programm durch den Wechsel zwischen Schweizerdeutsch und Hochdeutsch sowie durch die Entwicklung mehrerer Figuren mit nur zwei Requisiten.
Den zweiten, gleichwertigen Jurypreis erhielt Stefan Unser. Aus der Tradition des Poetry Slams kommend, verband er laut Jury pointierte Sprache mit Menschenbeobachtung. Ein Beispiel seines Programms war die Betrachtung einer sogenannten „Wunschexekution“, bei der ein Mausklick den Wunsch im selben Moment erfüllt und damit zerstört.
Jugendjury zeichnet André Herrmann aus
Der Preis der Ministerin für Bildung und Kultur, vergeben von der Jugendjury, ging an André Herrmann. Der Comedian thematisierte in seinem Programm unter anderem Frauentausch, TikTok-Memes, das Böllerverbot und die AfD. Die Jugendjury fasste ihre Bewertung mit den Worten zusammen:
„Empathie statt Elon Musk“
Publikum wählt „Der Tod“
Den Publikumspreis sicherte sich der Künstler „Der Tod“ mit seinem Programm „Gevatter Unser“. Zu seinem Auftritt gehörte laut Mitteilung unter anderem ein Slogan, den er selbst prägte:
„Das ist hart, aber die Sense ist weich“
Über sich selbst sagte er während des Programms
„Kundenbindung ist meine Schwäche“



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