St. Ingbert. Die Stadtverwaltung St. Ingbert hat am Mittwochmorgen einen Sicherheitshinweis an die Bevölkerung herausgegeben. Anlass ist die nach Angaben der Stadt zunehmende Missachtung von Absperrungen und Sicherungsmaßnahmen.
In den vergangenen Monaten sei vermehrt festgestellt worden, dass Absperrungen und Einsatzfahrzeuge ignoriert sowie Gefahrenbereiche unbefugt betreten würden, heißt es in der Mitteilung. Betroffen seien insbesondere Einsatzstellen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst, abgesperrte Waldgebiete sowie Baustellen.
Konkrete Gefahren hinter den Absperrbändern
Die Stadt benennt verschiedene Risiken, die hinter Absperrungen lauern können. An Einsatzstellen drohen demnach herabfallende Teile, Rauch und Gefahrstoffe, Explosionen oder unübersichtliche Verkehrssituationen. In Wäldern bestehe Gefahr durch laufende Forstarbeiten, auf Baustellen durch Maschinen, offene Gruben oder instabile Bereiche.
„Das Übertreten von Absperrungen stellt kein Kavaliersdelikt dar: Wer sich darüber hinwegsetzt, bringt sich selbst in erhebliche Gefahr – im schlimmsten Fall sogar in Lebensgefahr.“
Einsatzkräfte werden behindert
Neben der unmittelbaren Gefahr für Einzelpersonen weist die Stadt auf Folgen für die Einsatzkräfte hin. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste würden von ihren eigentlichen Aufgaben abgehalten, wenn sie Personen aus Gefahrenbereichen verweisen oder zusätzliche Sicherungsmaßnahmen treffen müssten. Auch Bauarbeiten würden dadurch verzögert.
Die Stadtverwaltung appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger:
- Absperrungen und Absperrbänder strikt einhalten
- Gesperrte Bereiche nicht betreten – auch nicht kurzzeitig
- Anweisungen von Einsatzkräften und Baustellenpersonal befolgen
- Einsatzfahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht beachten



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