St. Ingbert. Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer hat Anfang Juli seine jährliche Sommertour durch St. Ingbert fortgesetzt. Gemeinsam mit Wirtschaftsförderin Martina Quirin und Nico Ganster, Vorsitzender der HGSI, besuchte er vier Betriebe in der Innenstadt: den Schuh- und Schlüsseldienst Stambene, die Videothek Tape-o-Mania, die Änderungsschneiderei Rafi an Wendlings-Eck sowie das Regina Kino.
Schuhmachermeister seit 25 Jahren
Erste Station war der Betrieb von Luigi Stambene, der seit 25 Jahren als Schuhmachermeister in St. Ingbert tätig ist. In seiner Werkstatt erläuterte er den Besuchern die eingesetzten Maschinen und Materialien. Neben Schuhreparaturen bietet Stambene auch Maßschuhe, orthopädische Einlagen sowie einen Schlüsseldienst an. Im Randsortiment führt er Strümpfe, Feinstrumpfhosen, Taschen und Gürtel.
„Mein Vater war auch schon Schuhmacher und so bin ich schon früh mit diesem Beruf in Berührung gekommen. Als Schuhmachermeister habe ich das Handwerk von Grund auf gelernt und es macht mir bis heute viel Freude“, sagte Stambene.
Meyer zeigte sich beim Abschied beeindruckt
„Ich bin sehr erstaunt, wie vielseitig ihr Handwerk ist und dass ebenso Geschicklichkeit gefragt ist. Tatsächlich habe ich heute auch Einiges über die Machart von Schuhen dazugelernt. Besonders freut mich, dass Sie Ihren Beruf mit Leidenschaft ausüben, das merkt man Ihnen wirklich an.“
Videothek mit über 20.000 Titeln – und einem Orientierungsproblem
Zweite Station war die Videothek Tape-o-Mania, die Ricky Goldberg seit 2010 betreibt. Auf rund 400 Quadratmetern bietet er nach eigenen Angaben mehr als 20.000 DVDs und Blu-rays an. Seit dem vergangenen Jahr ist das Geschäft zudem als DHL-Postfiliale tätig.
„Natürlich habe ich viele Stammkunden – nicht nur aus St. Ingbert, sondern auch aus der weiteren Umgebung. Ein Kunde kommt z. B. regelmäßig aus Kaiserslautern, um bei mir ganz in Ruhe einzukaufen. Trotz Mediathek besteht immer noch ein großes Interesse an DVDs und Blu-rays“, so Goldberg.
Goldberg schilderte den Besuchern ein praktisches Problem: Seine offizielle Postadresse lautet Rickertstraße 10A, der tatsächliche Geschäftseingang befindet sich jedoch auf dem Parkplatz in der Poststraße. Das führe regelmäßig zu Verwirrung – insbesondere bei auswärtigen Paketdiensten.
Wirtschaftsförderin Quirin sagte Unterstützung zu
„Falls die DHL keine entsprechenden Schilder zur Verfügung stellt, kümmern wir uns gerne darum. Es liegt natürlich auch in unserem Interesse, dass Geschäfte in der Innenstadt ohne Probleme gefunden werden.“
Oberbürgermeister Meyer bekräftigte dies und wünschte dem Inhaber weiterhin gute Geschäfte.
Schneiderei und Kino als weitere Stationen
Abschließend besuchte die Gruppe die Änderungsschneiderei Rafi an Wendlings-Eck sowie das Regina Kino. Zu diesen beiden Stationen enthält die Mitteilung der Stadt keine weiteren Angaben.
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Die Sommertour des Oberbürgermeisters findet nach Angaben der Stadt seit vielen Jahren statt. Ziel ist es, Gewerbetreibende vor Ort aufzusuchen und das Gespräch mit den Inhabern zu suchen.



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