Hitze kann gefährlich werden – Tipps zum Schutz bei hohen Temperaturen

Besonders Säuglinge, ältere Menschen und chronisch Kranke sind bei anhaltender Hitze gefährdet

Aktuelles aus St. Ingbert | Bild: Stadt St. Ingbert Heiße Tipps zum Abkühlen – sicher durch starke Hitze

Länger anhaltende Hitzeperioden können zur gesundheitlichen Belastung werden. Mit einigen Maßnahmen lässt sich der Körper wirksam schützen.

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Länger anhaltende Hitzeperioden können zur gesundheitlichen Belastung werden. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen sowie chronisch Kranke.

Trinken, Abkühlen, Schützen

Mehrere einfache Maßnahmen können helfen, den Körper bei starker Hitze zu schützen:

Ausreichend trinken: Empfohlen werden regelmäßig etwa zwei bis drei Liter Wasser, ungesüßter Tee oder Saftschorlen. Die Getränke sollten nicht eiskalt sein.

Luftige Kleidung und Abkühlung: Leichte, helle Kleidung aus Naturfasern schützt ebenso wie Wassersprays, feuchte Umschläge, Fußbäder oder lauwarme Duschen. Im Freien sind Kopfbedeckung und Sonnenschutz unverzichtbar, direkte Sonne sollte möglichst gemieden werden.

Anstrengung vermeiden: Körperlich belastende Tätigkeiten sollten in die kühleren Morgenstunden verlegt werden. Die Mittagshitze ist so weit wie möglich zu meiden.

Wohnräume und Fahrzeuge

Wohnräume kühl halten: Rollläden oder Vorhänge tagsüber schließen und möglichst morgens, abends sowie nachts lüften. In Dachgeschosswohnungen können leicht geöffnete Fenster helfen, angestaute Hitze entweichen zu lassen.

Elektrische Geräte ausschalten: Backofen, Herd, Computer, Fernseher und Lampen erzeugen zusätzliche Wärme – teilweise auch im Stand-by-Modus. Nicht benötigte Geräte sollten vollständig ausgeschaltet und vom Strom getrennt werden.

Niemanden im Auto zurücklassen: Kinder, ältere Menschen oder Tiere dürfen auch für kurze Zeit nicht in einem geparkten Fahrzeug bleiben. Der Innenraum kann sich innerhalb weniger Minuten lebensbedrohlich aufheizen. Wer bei hohen Temperaturen eine hilflose Person oder ein Tier in einem Auto entdeckt, sollte unverzüglich Hilfe holen und im Notfall Polizei oder Rettungsdienst verständigen.

Auf Nachbarn achten

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, auf Menschen zu achten, denen es offensichtlich nicht gut geht. Besonders ältere oder alleinlebende Nachbarinnen und Nachbarn können während starker Hitze Unterstützung benötigen – etwa beim Einkaufen, bei Besorgungen oder durch regelmäßigen persönlichen Kontakt.

Weitere Informationen bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die Broschüre „Hitzeschutz Saarland“ des saarländischen Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit liegt in zahlreichen Geschäften der Innenstadt sowie an der Infotheke im Rathaus und in der Stadtbücherei aus.

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