Im Elstersteinpark in St. Ingbert haben die Bauarbeiten zur Umgestaltung begonnen. Das Projekt, das auf eine Initiative des Ortsrates St. Ingbert-Mitte zurückgeht, soll den Park nach Angaben der Verantwortlichen als Aufenthaltsort für alle Generationen weiterentwickeln. Die Fertigstellung ist laut Mitteilung für Ende Juli vorgesehen.
Kosten und Förderung
Die vorläufige Bausumme beträgt rund 184.000 Euro. Nach Angaben der Verantwortlichen werden 90 Prozent der Kosten durch Fördermittel gedeckt. Die Planungen sowie die Beantragung der Fördermittel erfolgten bereits in den Jahren 2023 und 2024.
Neue Platzfläche mit zwei Pavillons
Entlang des Weges vom Mutter-Kind-Heim Richtung Weiher entsteht eine neu gestaltete Platzfläche von rund 13 mal 12 Metern. Im hinteren Bereich wird sie durch eine mehrreihige Einfassung aus Sandsteinquadern begrenzt. Zentrales Element sind zwei Pavillons, die als Treffpunkte und schattige Aufenthaltsorte dienen sollen. Laut Mitteilung sind dort künftig auch Musikveranstaltungen, VHS-Kurse oder Veranstaltungen des nahegelegenen DRK-Mutter-Kind-Heims denkbar.
Der größere Pavillon mit einem Durchmesser von sieben Metern kostet rund 70.000 Euro, der kleinere mit drei Metern Durchmesser rund 40.000 Euro.
Sitzbänke und Baumlehrpfad
Über den gesamten Parkbereich verteilt werden 14 neue Sitzbänke. Ergänzend entsteht ein Baumlehrpfad mit 25 Informationsschildern, der Besucherinnen und Besucher über die vorhandenen, teils seltenen Baumarten informieren soll.
Spatenstich mit Ortsvorsteherin und Betriebshofleiter
Den Spatenstich nahmen Ortsvorsteherin Irene Kaiser, der Leiter des städtischen Betriebshofs Christoph Anstadt sowie Mitinitiator und ehemaliges Ortsratsmitglied Bodo Marschall vor. Auch zahlreiche Orts- und Stadtratsmitglieder, Vertreter des Seniorenbeirats sowie Mitarbeiterinnen des Mutter-Kind-Heims waren vor Ort.
Kaiser erklärte zum Baustart
„Mit der Umgestaltung wird der Elstersteinpark nicht nur optisch aufgewertet, sondern auch funktional weiterentwickelt – als Ort der Begegnung, der Erholung und des Lernens für alle Generationen. Besonders freut es mich, dass wir die nahegelegenen Einrichtungen Mutter-Kind-Heim und Mathildenstift mit einbinden und zukünftig einen attraktiven Treffpunkt anbieten können.“



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