Beeder Grünpatenschaft: OB Forster würdigt Engagement für Blühbeet

Ehepaare Lauer und Welker pflegen seit 2024 Blühfläche an der Blieskasteler Straße

Bild: Stadt Homburg OB Forster lobt Einsatz für besonderes Blühbeet in Beeden

Oberbürgermeister Michael Forster hat das Engagement der Ehepaare Katrin und Manfred Lauer sowie Ursula und Hardy Welker für ein Blühbeet in Beeden gewürdigt. Die Grünpaten hatten die Fläche 2024 selbst angelegt und finanziert.

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Ein von Bürgern angelegtes Blühbeet an der Straßenecke Blieskasteler Straße/Ziegelhütte im Stadtteil Beeden hat Oberbürgermeister Michael Forster besucht. Katrin Lauer und Hardy Welker stellten ihm und dem Beigeordneten Philipp Scheidweiler die Fläche vor, die seit 2024 besteht.

Ehrenamtliche Pflege seit 2024

Katrin Lauer berichtete, dass die Blühfläche von den beiden Ehepaaren hergerichtet, finanziert und bis heute gepflegt werde. Angesichts der aktuellen Trockenheit sei eine ausreichende Bewässerung mit eigenen Mitteln jedoch nicht mehr möglich gewesen.

Sie dankte in diesem Zusammenhang Jürgen Simon vom Baubetriebshof, der schnell reagiert und für eine regelmäßige Bewässerung gesorgt habe. Auch Volker Willig von der Grünflächenabteilung erhielt Dank für seine Unterstützung.

Lob vom Oberbürgermeister

Forster hob das Engagement für das Beet hervor. Es werte nach seinen Worten nicht nur das Ortsbild auf, sondern verbessere auch das Nahrungsangebot für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Die Stadt selbst habe lediglich die Fläche zur Verfügung gestellt.

„Das herrlich angelegte Beet ist ein sichtbares Beispiel dafür, wie Verwaltung und Bürgerschaft gemeinsam Verantwortung für öffentliche Flächen übernehmen. Was hier entstanden ist, verdient große Anerkennung. Sie setzen mit eigenen Mitteln, Sachverstand und Herzblut ein vorbildliches Projekt um und zeigen, was möglich ist, wenn Bürgerinnen und Bürger bereit sind, Verantwortung für ihr unmittelbares Umfeld zu übernehmen“, sagte Forster.

Der Oberbürgermeister zeigte sich zudem erfreut über das Lob für den Baubetriebshof und die Grünflächenabteilung.

„Sie haben hier nicht einfach ein schönes Beet angelegt. Sie haben einen Ort geschaffen, der das Ortsbild bereichert und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zum Natur- und Artenschutz leistet“, so Forster weiter.

Von der Steinwüste zum Blühbeet

Katrin Lauer sprach rückblickend von „Knochenarbeit“, um die frühere Fläche in ein Blühbeet zu verwandeln. Die Arbeit hätten vor allem ihr Mann Manfred Lauer und Hardy Welker geleistet. Die Ideen und den Bepflanzungsplan habe Ursula Welker entwickelt, das Insektenhotel habe Hardy Welker gebaut und aufgestellt.

Beide Ehepaare übernähmen gemeinsam Anschaffung und Pflege der Pflanzen, erklärte Katrin Lauer, die die Grünpatenschaft für das Projekt stellvertretend übernommen hat. Hardy Welker ergänzte, die Pflanzenauswahl sei so getroffen worden, dass die Fläche von Frühling bis Herbst durchgehend blühe und den Insekten dauerhaft Nahrung biete.

Anregung für weitere Grünpatenschaften

Katrin Lauer regte an, dass die Stadt künftige Grünpatinnen und Grünpaten mit fachlichem Rat unterstützen könne. Forster verwies auf mögliche Beratung durch Fachkräfte der Stadtverwaltung sowie einen Austausch der Grünpaten untereinander.

Er bezeichnete die Blühfläche in Beeden als vorbildliches Projekt und äußerte den Wunsch nach Nachahmern.

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