Tigermücken früher als erwartet: Zwei bestätigte Funde im Regionalverband Saarbrücken

Gesundheitsamt ruft Bürgerinnen und Bürger auf, Brutstätten in Gärten zu beseitigen

Weitläufiges Panorama des Regionalverbands: Mix aus Natur (Wälder, Hügel, Saar-Fluss) und Kultur (UNESCO Völklinger Hütte ODER Saarschleife ODER Römische Villen ODER Biosphäre Bliesgau). Balance 50/50 zwischen Natur und kulturellen Elementen. Zehn Städte und Gemeinden der Region angedeutet. Perspektive: Leicht erhöhter Panorama-Standpunkt. Atmosphäre: Weitläufig, vielfältig, regional bedeutsam.

Das Gesundheitsamt des Regionalverbands Saarbrücken meldet zwei frühe bestätigte Funde der Asiatischen Tigermücke in diesem Jahr. Als Ursache werden die sommerlichen Temperaturen genannt.

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Das Gesundheitsamt des Regionalverbands Saarbrücken hat nach eigenen Angaben bereits zwei bestätigte Funde der Asiatischen Tigermücke in diesem Jahr registriert – früher als erwartet. Als Ursache nennt die Behörde die sommerlichen Temperaturen.

Hauptsächlich betroffen ist laut Gesundheitsamt das gesamte Wohngebiet am Saarbrücker Staden. Bereits im vergangenen Jahr gingen zudem vereinzelte Meldungen aus dem Stadtteil St. Arnual ein.

Brutstätten beseitigen

Das Gesundheitsamt bittet alle Bürgerinnen und Bürger, in ihren Gärten und Vorgärten nach möglichen Brutstätten zu suchen – auch außerhalb der bisher bekannten Befallsgebiete. Mögliche Brutstätten sind nach Angaben der Behörde insbesondere kleine, stehende Wasseransammlungen in:

  • Blumentopfuntersetzern
  • Ablaufrinnen
  • Gießkannen
  • Regenfässern
  • Folien und Planen
  • Autoreifen

Vogeltränken sollten einmal pro Woche entleert und gereinigt werden. Größere Behälter wie Regentonnen empfiehlt das Amt abzudecken.

Biologisches Mittel als Alternative

Wo Wasseransammlungen weder entfernt noch abgedeckt werden können – etwa in fest installierten Wassertanks – können sogenannte Bti-Tabletten eingesetzt werden. Dabei handelt es sich laut Gesundheitsamt um ein biologisches Mittel, das gegen Mückenlarven wirkt, für Menschen, Tiere und Pflanzen jedoch ungefährlich ist. Die Tabletten sind in Bau- und Gartenmärkten erhältlich.

Merkmale und Gesundheitsrisiko

Die Tigermücke ist klein und tagaktiv. Zu erkennen ist sie an ihrer schwarz-weißen Musterung, fünf weißen Streifen an den Hinterbeinen sowie einem weißen letzten Körpersegment. Nach Angaben des Gesundheitsamts ist sie so aggressiv, dass Betroffene ihren Garten oder Balkon kaum noch nutzen können.

Die Tigermücke kann potentiell tropische Krankheiten wie Dengue- und Chikungunyafieber übertragen. Das Gesundheitsamt stuft dieses Risiko für den Regionalverband derzeit jedoch als gering ein, da tropische Erkrankungen bislang nur selten bei Reiserückkehrern aufgetreten seien.

Funde melden

Wer eine Tigermücke vermutet, kann ein Foto zur Bestimmung per E-Mail an das Gesundheitsamt schicken: tigermuecke@rvsbr.de. Weitere Informationen stellt der Regionalverband unter www.regionalverband.de/tigermuecke bereit.

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