Erneuerung der L125 in Sulzbach: Bürger fragen nach Zugang trotz Sperrungen

Landesbetrieb für Straßenbau informierte über acht Bauabschnitte – Lkw-Verkehr am Hammersberg bereitet Anwohnern Sorgen

Aktuelles aus Sulzbach

Bei einer Informationsveranstaltung in Sulzbach haben sich Bürgerinnen und Bürger über die laufende Erneuerung der L125 informiert. Besonders die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung oder Pflegebedarf sowie der Schwerlastverkehr am Hammersberg beschäftigten die Anwesenden.

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Am 22. April informierte der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) in der Aula in Sulzbach über die bereits laufende Erneuerung der L125 (Sulzbachtalstraße). Das Bauvorhaben umfasst insgesamt acht Bauabschnitte und erstreckt sich nach Angaben des LfS über einen längeren Zeitraum.

Projektvorstellung durch LfS und ausführende Firma

Bürgermeister Michael Adam begrüßte die Vertreter des Landesbetriebs sowie der ausführenden Firma Peter Groß Infrastruktur GmbH & Co. KG. LfS-Leiter Werner Nauerz und Projektleiter Christian Altmann stellten das Vorhaben gemeinsam mit den Firmenvertretern Sascha Siegwart und Vittorio Renda vor.

Fragen zu Sperrungen und Zugänglichkeit

Im Anschluss an die Präsentation nutzten die Anwesenden die Gelegenheit für Fragen und Anregungen. Ein zentrales Thema war die Organisation von Sperrungen und Umleitungen während der Bauzeit. Besonders häufig wurde nach Lösungen für Menschen mit Behinderung oder Pflegebedarf gefragt, die trotz der Bauarbeiten Zugang zu ihren Häusern benötigen.

Werner Nauerz versicherte, dass sowohl die ausführende Firma als auch Mitarbeiter des LfS jederzeit vor Ort ansprechbar seien. Er erläuterte:

„In der Vergangenheit habe man stets individuelle Lösungen gefunden, und dieses Vorgehen solle auch künftig beibehalten werden. Jeder, der Hilfe benötige, werde diese auch erhalten.“

Einschränkungen während der Bauzeit seien zwar unvermeidlich, jedoch werde insbesondere in Einzelfällen und Notlagen nach praktikablen Lösungen gesucht, um die Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Schwerlastverkehr am Hammersberg

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Situation am Hammersberg. Anwohner befürchten, dass schwere Lkw – insbesondere 40-Tonner – durch die Straße fahren könnten und dadurch Schäden oder Verkehrsprobleme entstehen. Nach Angaben aus der Veranstaltung wird derzeit gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt und dem LfS an einer geeigneten Lösung gearbeitet.

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