Nach Auszählung aller Stimmen der Wahl am Sonntag erzielt die SPD 25,8 Prozent und stellt künftig mit zwölf Sitzen die stärkste Fraktion in der 45-köpfigen Regional-versammlung. Größter Verlierer ist die CDU, die auf 18,9 Prozent (-14 Prozentpunkte) abstürzt und sechs Mandate verliert; sie zieht mit neun Sitzen in das Gremium ein.
Zweitstärkste Kraft wird die AfD mit 22,8 Prozent und zehn Sitzen, nachdem sie bei der Wahl 2024 noch ausgeschlossen war. Dahinter folgen die Grünen mit 12,6 Prozent (sechs Sitze, ein Mandat mehr) und die Linke mit 9,0 Prozent (vier Sitze, ein Mandat mehr). Die FDP kommt auf 4,9 Prozent und büßt einen Sitz ein (zwei Mandate). Neu im Gremium ist das BSW mit 3,6 Prozent (ein Sitz), während Bunt.Saar mit 2,3 Prozent ihren einzelnen Sitz behält. Die Freien Wähler und SaarlandfürAlle verpassen den Einzug.
Die Wahlbeteiligung sinkt von knapp 60 Prozent im Jahr 2024 auf rund 41 Prozent. Wahlberechtigt waren rund 245.000 Bürgerinnen und Bürger in den zehn Kommunen des Regionalverbands. Die Neuwahl war nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts zur Ungültigkeit der Wahl von 2024 erforderlich geworden. Der Regionalverband Saarbrücken umfasst neben der Landeshauptstadt neun weitere Städte und Gemeinden. Die Regionalversammlung entscheidet unter anderem über Aufgabenbereiche wie das Gesundheits- und Sozialamt, die Jugendhilfe sowie Investitionen an den 70 Trägerschulen.



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