Vier Leinegänse aus Berlin ziehen in den Saarbrücker Zoo ein

Seltene Nutztierrasse gilt laut Roter Liste als extrem gefährdet

Aktuelles aus Saarbrücken

Seit Mitte Juni leben vier Leinegänse im Saarbrücker Zoo. Die Tiere stammen aus dem Tierpark Berlin und sind am Flamingoteich nahe dem Eingang zu sehen.

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Saarbrücken – Seit Mitte Juni beherbergt der Saarbrücker Zoo vier Leinegänse. Die Tiere sind am Flamingoteich direkt am Eingang des Zoos untergebracht und meist gemeinsam unterwegs. Beide Paare stammen aus dem Tierpark Berlin.

Gefährdete Nutztierrasse

Die Leinegans verdankt ihren Namen dem Fluss Leine in Niedersachsen, der Heimat dieser Art. Sie zählt nach Angaben des Zoos zu den ältesten Nutztierrassen überhaupt.

Nach Angaben der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) gilt die Leinegans als extrem gefährdet. Im Zuge der Industrialisierung und Mechanisierung der Landwirtschaft wurde die Rasse kaum noch gehalten, ihr Bestand ging stark zurück. Erst in den 1990er Jahren begann die gezielte Nachzucht. Heute beteiligen sich laut Zoo auch Zoos und Tierparks am Erhalt der seltenen Rasse.

Zoo Saarbrücken

Der Saarbrücker Zoo verzeichnet nach eigenen Angaben rund 200.000 Besucherinnen und Besucher jährlich. Er beherbergt demnach rund 1.000 Tiere aus über 100 Tierarten.

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