Saarbrücken zeigt Ausstellung zu Grenzen und Migration im Rathaus

„Frontières" beleuchtet Grenzen des 21. Jahrhunderts aus historischer, geografischer und menschlicher Perspektive

Stadtansicht der Landeshauptstadt Saarbrücken mit der barocken Ludwigskirche als Wahrzeichen oder dem Saarbrücker Schloss mit seinem charakteristischen modernen Mittelbau (Gottfried Böhm). Alternativ: St. Johanner Markt mit seiner lebendigen Fußgängerzone und französischem Flair, die Alte Brücke zwischen Alt-Saarbrücken und St. Johann, oder der Deutsch-Französische Garten als grüne Lunge. Architektonische Mischung aus barockem Erbe (Stengel-Bauten) und moderner Stadtentwicklung. Dezenter Hinweis auf die Grenznähe zu Frankreich durch französisch inspirierte Elemente (Café-Kultur, Saarbahn-Trasse Richtung Sarreguemines). Der Schriftzug "SAARBRÜCKEN" in großen, modernen Lettern, klare serifenlose Schrift, weiß mit dunklem Schatten für Lesbarkeit. Atmosphäre: Metropolitan, kulturell vielfältig, grenzüberschreitend, barock-modern.

Die Landeshauptstadt Saarbrücken präsentiert ab dem 8. Mai im Hauberrisser Saal des Rathauses St. Johann die Ausstellung „Frontières. Observer les marges pour questionner le monde" zu Grenzen und Migration. Die Schau läuft bis zum 5. Juni und ist bei freiem Eintritt zugänglich.

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Die Landeshauptstadt Saarbrücken zeigt in Kooperation mit dem Institut d’Études Françaises Saarbrücken vom 8. Mai bis 5. Juni 2026 die Ausstellung „Frontières. Observer les marges pour questionner le monde“ – auf Deutsch: „Grenzen. Die Ränder betrachten und die Welt hinterfragen“. Zu sehen ist sie im Hauberrisser Saal des Rathauses St. Johann, montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt.

Eröffnung mit Fachvortrag und Publikumsgespräch

Die offizielle Eröffnung findet am Freitag, 8. Mai, um 18 Uhr im Rathausfestsaal statt. Nach einem Grußwort von Prof. Dr. Anne-Sophie Donnarieix, Leiterin des Institut d’Études Françaises, präsentiert die französische Politikwissenschaftlerin und Migrationsexpertin Prof. Dr. Catherine Wihtol de Wenden die Ausstellung. Sie hält zudem einen Vortrag zum Thema „Immigration et idées reçues à propos des frontières“ – „Einwanderung und Vorurteile über Grenzen“.

Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch statt, moderiert von Prof. Dr. Markus Messling von der Universität des Saarlandes und dem Käte Hamburger Kolleg CURE. Vortrag und Gespräch werden laut Ankündigung simultan ins Deutsche übersetzt.

Thema: Grenzen im 21. Jahrhundert

Konzipiert wurde die Ausstellung vom französischen Musée national de l’histoire de l’immigration. Sie beleuchtet Grenzen aus historischer, geografischer, wirtschaftlicher und menschlicher Perspektive.

Nach Angaben der Veranstalter begegnen Grenzen den Menschen in unterschiedlichen Kontexten – etwa im Umfeld neu errichteter Mauern, bei Kontrollen mit digitaler Identitätsprüfung, in Lagern von Menschen im Exil oder im Alltag von Grenzarbeiterinnen und Grenzarbeitern. Die Ausstellung thematisiert dabei die Ursachen zunehmender Migrationsbewegungen auf allen Kontinenten, jenseits einfacher Gegensätze wie Öffnung und Schließung von Grenzen.

Kartografische Darstellungen, Fotografien und Textarchive bilden die zentralen Ausstellungsmedien.

Texte auf Französisch, Übersetzungen verfügbar

Die Ausstellungstexte sind in französischer Sprache verfasst. Deutsche Übersetzungen stehen laut Mitteilung in einem Begleitheft sowie über einen QR-Code zum Anhören zur Verfügung.

Zahlreiche Kooperationspartner

Neben dem Institut d’Études Françaises Saarbrücken und der Landeshauptstadt Saarbrücken sind weitere Partner an der Ausstellung beteiligt:

  • Palais de la Porte Dorée (Musée national de l’histoire et de l’immigration)
  • Deutsch-Französische Gesellschaft Saar
  • Käte Hamburger Kolleg CURE
  • Universität des Saarlandes
  • UniGR-Center for Border Studies
  • Institut Français Stuttgart
  • Institut Français Mannheim
  • Centre culturel franco-allemand Freiburg
  • Europe Direct Saarbrücken

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