Saarbrücken schickt Kleinbus mit Rollstuhlrampe in ukrainische Partnerstadt Kowel

Fahrzeug aus Bundesmitteln soll mobilitätseingeschränkte Menschen im Kriegsalltag unterstützen

Stadtansicht der Landeshauptstadt Saarbrücken mit der barocken Ludwigskirche als Wahrzeichen oder dem Saarbrücker Schloss mit seinem charakteristischen modernen Mittelbau (Gottfried Böhm). Alternativ: St. Johanner Markt mit seiner lebendigen Fußgängerzone und französischem Flair, die Alte Brücke zwischen Alt-Saarbrücken und St. Johann, oder der Deutsch-Französische Garten als grüne Lunge. Architektonische Mischung aus barockem Erbe (Stengel-Bauten) und moderner Stadtentwicklung. Dezenter Hinweis auf die Grenznähe zu Frankreich durch französisch inspirierte Elemente (Café-Kultur, Saarbahn-Trasse Richtung Sarreguemines). Der Schriftzug "SAARBRÜCKEN" in großen, modernen Lettern, klare serifenlose Schrift, weiß mit dunklem Schatten für Lesbarkeit. Atmosphäre: Metropolitan, kulturell vielfältig, grenzüberschreitend, barock-modern.
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Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat ihrer ukrainischen Partnerstadt Kowel einen rollstuhlgerechten Kleinbus übergeben. Das Fahrzeug kam am 3. April in Kowel an und soll dort einen Bürgerbus für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ergänzen.

Saarbrücken hat seiner ukrainischen Partnerstadt Kowel einen Kleinbus mit Rollstuhlrampe zur Verfügung gestellt. Das Fahrzeug kam am Freitag, 3. April, in Kowel an. Den Transport organisierte der Verein Help4Ukraine e.V., der im Innenraum des Busses weitere Hilfsgüter mitführte.

Hilfslieferung mit Solarpanelen und Schulmaterial

Neben dem Fahrzeug transportierte der Verein nach eigenen Angaben 16 Solarpanele zur Unterstützung der lokalen Energieversorgung sowie gefüllte Mäppchen als Schulmaterial.

Oberbürgermeister Uwe Conradt erklärte zur Lieferung

„Die Lage in der Ukraine ist auch im vierten Jahr des russischen Angriffskriegs geprägt von schweren Angriffen auf die zivile Infrastruktur und die Bevölkerung. Wir stehen weiterhin solidarisch an der Seite der Ukraine, unserer Partnerstadt Kowel und der Menschen in der Ukraine. Wir helfen gerade denen, die am schwersten durch den Krieg betroffen sind: Alten und Behinderten sowie denen, die keine ausreichende Stromversorgung haben.“

Bus für mobilitätseingeschränkte Menschen

Die Stadtverwaltung Kowel betreibt laut Mitteilung einen Bürgerbus, der Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen im Alltag unterstützt und sie zu gewünschten Zielen bringt. Durch den Krieg steige die Zahl der verletzten und mobilitätseingeschränkten Menschen in der Stadt, heißt es weiter. Der Kleinbus aus Saarbrücken soll in diesem Dienst eingesetzt werden. Kowels Bürgermeister Ihor Tschaika bedankte sich nach Angaben der Landeshauptstadt ausdrücklich für die Zusammenarbeit.

Finanzierung über GIZ-Programm

Das Fahrzeug wurde von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen eines Hilfsprogramms für ukrainische Partnerstädte bereitgestellt. Laut Mitteilung erhielten insgesamt 52 deutsche Kommunen ein solches Fahrzeug.

Saarbrücken hatte Kowel in der Vergangenheit bereits weitere Hilfsmittel zukommen lassen, darunter drei ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge sowie einen Kleinbus und einen Multifunktionslader – in Abstimmung mit Kowels weiterer deutscher Partnerstadt Barsinghausen.

Partnerschaft seit 2023

Der Saarbrücker Stadtrat beschloss die Städtepartnerschaft mit Kowel in seinen Sitzungen vom 28. März und 16. Mai 2023. Der entsprechende Vertrag wurde am 12. Juni 2023 per Videokonferenz unterzeichnet.

Seitdem stehen beide Städte in regelmäßigem Kontakt. Im Jahr 2025 empfing Saarbrücken Kowels Bürgermeister als Ehrengast zur Veranstaltung „80 Jahre Befreiung“. Schülerinnen und Schüler der Gebundenen Ganztagsgrundschule Dellengarten tauschten sich zur Weihnachtszeit per Videokonferenz und durch selbstgebastelte Dekorationen mit einer Schulklasse aus Kowel aus.


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