Saarbrücken erarbeitet Hochwasserkonzept – Workshop für Gewerbe und Industrie

Landeshauptstadt lädt Unternehmen am 29. Juli zum Austausch beim ZKE ein

Stadtansicht der Landeshauptstadt Saarbrücken mit der barocken Ludwigskirche als Wahrzeichen oder dem Saarbrücker Schloss mit seinem charakteristischen modernen Mittelbau (Gottfried Böhm). Alternativ: St. Johanner Markt mit seiner lebendigen Fußgängerzone und französischem Flair, die Alte Brücke zwischen Alt-Saarbrücken und St. Johann, oder der Deutsch-Französische Garten als grüne Lunge. Architektonische Mischung aus barockem Erbe (Stengel-Bauten) und moderner Stadtentwicklung. Dezenter Hinweis auf die Grenznähe zu Frankreich durch französisch inspirierte Elemente (Café-Kultur, Saarbahn-Trasse Richtung Sarreguemines). Der Schriftzug "SAARBRÜCKEN" in großen, modernen Lettern, klare serifenlose Schrift, weiß mit dunklem Schatten für Lesbarkeit. Atmosphäre: Metropolitan, kulturell vielfältig, grenzüberschreitend, barock-modern.

Die Landeshauptstadt Saarbrücken erarbeitet ein Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept und lädt Gewerbetreibende sowie Industrievertreter am 29. Juli zu einem Workshop ein. Anmeldungen sind bis zum 24. Juli möglich.

Gevita Tagesresidenz

Die Landeshauptstadt Saarbrücken lädt Gewerbetreibende und Vertreter der Industrie am Mittwoch, 29. Juli, zu einem Workshop im Rahmen der Erstellung des Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepts (HSVK) ein. Veranstaltungsort ist der große Besprechungsraum (Raum 3.41) des Verwaltungsgebäudes des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebs (ZKE) in der Straße „Gaschhübel“ 1. Die Veranstaltung dauert von 9 bis 11 Uhr.

Eine Anmeldung ist bis Freitag, 24. Juli, erforderlich.

Erfahrungen und Perspektiven aus Gewerbe und Industrie gefragt

In das Konzept sollen laut Mitteilung der Stadt sowohl bauliche als auch organisatorische Maßnahmenvorschläge einfließen, die im weiteren Verlauf konkretisiert und priorisiert werden. Neben den Ideen des beauftragten Ingenieurbüros sollen dabei ausdrücklich auch die Blickwinkel und Interessen des Gewerbe- und Industriestandorts Saarbrücken berücksichtigt werden.

Oberbürgermeister Uwe Conradt erklärte dazu

„Zur Vorbereitung des Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepts finden ab September in allen Saarbrücker Stadtbezirken Workshops für Bürgerinnen und Bürger statt. Da Starkregen uns alle betrifft, sind für ein ganzheitliches Konzept auch die Perspektiven und Bedürfnisse von Gewerbe und Industrie in Saarbrücken wichtig. Besonders die persönlichen Erfahrungen aus den letzten Starkregenereignissen und Verbesserungsvorschläge sind für die Erstellung des Konzepts wertvoll und willkommen. Denn nur Ideen und Hinweise, die uns erreichen, können letztendlich berücksichtigt werden.“

Ablauf des Workshops

Den Auftakt bildet eine Vorstellung des mit der Konzepterstellung beauftragten Büros eepi GmbH, das anschließend in einer Präsentation einen Überblick über das Vorsorgekonzept gibt. Danach besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen.

Eingebrachte Vorschläge werden nach Angaben der Stadt vom Ingenieurbüro aufgegriffen, einer Kosten-Nutzen-Analyse unterzogen und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Ziel des Konzepts ist es, Schäden im industriellen, öffentlichen und privaten Umfeld nachhaltig zu reduzieren.

Förderung durch das Land Saarland

Bei der Erstellung des HSVK arbeitet die Landeshauptstadt mit der eepi GmbH zusammen. Vorbereitende Unterstützung leistete zudem das Internationale Betreuungszentrum für Hochwasserpartnerschaften. Das saarländische Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz übernimmt nach Angaben der Stadt 90 Prozent der Kosten für das Konzept.

Ab September sind weitere Workshops in allen Saarbrücker Stadtbezirken für die allgemeine Bevölkerung geplant.

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