Oberbürgermeister fordern Ausbau der Bahntrasse nach Paris

Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken verlangen Planungsstart für Hochgeschwindigkeitskorridor

Stadtansicht der Landeshauptstadt Saarbrücken mit der barocken Ludwigskirche als Wahrzeichen oder dem Saarbrücker Schloss mit seinem charakteristischen modernen Mittelbau (Gottfried Böhm). Alternativ: St. Johanner Markt mit seiner lebendigen Fußgängerzone und französischem Flair, die Alte Brücke zwischen Alt-Saarbrücken und St. Johann, oder der Deutsch-Französische Garten als grüne Lunge. Architektonische Mischung aus barockem Erbe (Stengel-Bauten) und moderner Stadtentwicklung. Dezenter Hinweis auf die Grenznähe zu Frankreich durch französisch inspirierte Elemente (Café-Kultur, Saarbahn-Trasse Richtung Sarreguemines). Der Schriftzug "SAARBRÜCKEN" in großen, modernen Lettern, klare serifenlose Schrift, weiß mit dunklem Schatten für Lesbarkeit. Atmosphäre: Metropolitan, kulturell vielfältig, grenzüberschreitend, barock-modern.

Die Oberbürgermeister von Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken fordern Bundesverkehrsminister Steffen Bilger auf, sich für den Ausbau der Bahntrasse nach Paris einzusetzen. Ziel ist die Beseitigung von Streckenengpässen für den geplanten EU-Hochgeschwindigkeitskorridor.

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Die Oberbürgermeister von Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken haben den neuen Bundesverkehrsminister Steffen Bilger aufgefordert, sich für den Ausbau der Bahntrasse nach Paris einzusetzen. Mit den Planungen zum Ausbau der Strecke zum EU-Hochgeschwindigkeitskorridor solle endlich begonnen werden, teilten Christian Specht (Mannheim), Beate Kimmel (Kaiserslautern) und Uwe Conradt (Saarbrücken) bei einer Pressekonferenz mit.

In einem gemeinsamen Papier fordern die drei Oberbürgermeister die Umsetzung des „HGV-Korridors 2040“ der Europäischen Kommission. Deutschland müsse die Streckenengpässe auf der deutschen Seite der transnationalen Schienenachse beseitigen, hieß es.

Vergleich mit Frankreich

Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt sagte

„Deutschland und Frankreich sind das wirtschaftliche und politische Herz Europas. Dazu gehören leistungsfähige Verbindungen. Frankreich hat sein Hochgeschwindigkeitsnetz weit nach Osten ausgebaut. Während die Züge dort mit bis zu 320 km/h unterwegs sind, wird die Leistungsfähigkeit auf der deutschen Seite durch historische Trassenführung, Mischverkehr und die Topographie des Pfälzerwalds erheblich eingeschränkt.“

Streckenengpass soll überwunden werden

Die Oberbürgermeister fordern die Prüfung verschiedener Optionen für eine schnellere Querung des Pfälzerwalds, darunter alternative Streckenführungen wie einen Basistunnel. Kaiserslauterns Oberbürgermeisterin Beate Kimmel erklärte dazu:

„Zwischen Kaiserslautern und Mannheim liegt einer der entscheidenden Engpässe dieser europäischen Verbindung. Wir fordern, dass endlich untersucht wird, wie dieser Engpass dauerhaft überwunden werden kann.“

Ein weiterer Schwerpunkt liegt laut Mitteilung auf dem Ausbau der Bahnknoten entlang der Strecke. Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht sagte:

„Mannheim ist einer der zentralen Knoten im deutschen und europäischen Schienennetz. Hier laufen wichtige Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen zusammen. Ein leistungsfähiger westlicher Zulauf aus Richtung Paris, Saarbrücken und Kaiserslautern stärkt deshalb nicht nur unsere drei Städte, sondern das gesamte Netz. Mehr Kapazität und zuverlässigere Verbindungen schaffen zusätzliche Spielräume für Fern-, Regional- und Güterverkehr.“

Sanierung zwischen Forbach und Ludwigshafen

Mit Blick auf die anstehende Sanierung der Strecke zwischen Forbach und Ludwigshafen fordern die Oberbürgermeister eine frühzeitige Abstimmung mit den betroffenen Kommunen. Sie appellieren an die Deutsche Bahn, durch Teilstreckensperrungen die Erreichbarkeit der Städte aufrechtzuerhalten und so eine wirtschaftlich tragfähige Lösung zu finden.

Die Oberbürgermeister kündigten an, weitere Städte, Regionen, Wirtschaftsakteure und wissenschaftliche Einrichtungen entlang der Achse für die Initiative gewinnen zu wollen. Abschließend erklärten Specht, Kimmel und Conradt gemeinsam:

„Die Schnellzugtrasse ist schon heute eine wichtige Lebensader. Wenn man das Potential heben und 2040 deutlich schneller unterwegs sein will, muss heute mit der Planung begonnen werden. Verkehrsminister Bilger und die Deutsche Bahn müssen hierzu ihren Beitrag leisten.“

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