Drei neue Reptilienarten im Tropikarium des Saarbrücker Zoos

Blauzungenskink, Stachelschwanzskink und Dornschwanzagamen seit Anfang Juli zu sehen

Stadtansicht der Landeshauptstadt Saarbrücken mit der barocken Ludwigskirche als Wahrzeichen oder dem Saarbrücker Schloss mit seinem charakteristischen modernen Mittelbau (Gottfried Böhm). Alternativ: St. Johanner Markt mit seiner lebendigen Fußgängerzone und französischem Flair, die Alte Brücke zwischen Alt-Saarbrücken und St. Johann, oder der Deutsch-Französische Garten als grüne Lunge. Architektonische Mischung aus barockem Erbe (Stengel-Bauten) und moderner Stadtentwicklung. Dezenter Hinweis auf die Grenznähe zu Frankreich durch französisch inspirierte Elemente (Café-Kultur, Saarbahn-Trasse Richtung Sarreguemines). Der Schriftzug "SAARBRÜCKEN" in großen, modernen Lettern, klare serifenlose Schrift, weiß mit dunklem Schatten für Lesbarkeit. Atmosphäre: Metropolitan, kulturell vielfältig, grenzüberschreitend, barock-modern.

Der Saarbrücker Zoo hat sein Tropikarium um drei Reptilienarten erweitert. Ein Blauzungenskink, ein Stachelschwanzskink und eine Gruppe von fünf Dornschwanzagamen sind seit Anfang Juli für Besucherinnen und Besucher zugänglich.

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Saarbrücken. Das Tropikarium des Saarbrücker Zoos hat seit Anfang Juli drei neue Bewohner: Ein Blauzungenskink, ein Stachelschwanzskink sowie eine Gruppe von fünf Dornschwanzagamen ergänzen seitdem den Tierbestand. Alle drei Arten sind ab sofort für Besucherinnen und Besucher zu sehen.

Quarantäne vor dem Einzug

Bevor die Tiere öffentlich präsentiert werden konnten, durchliefen sie nach Angaben des Zoos eine vierwöchige Quarantänephase. Diese dient bei Neuzugängen der Gesundheitskontrolle und der Eingewöhnung.

Den Umzug in die neuen Gehege meisterten die Tiere unterschiedlich: Der Blauzungenskink erkundete seine Umgebung laut Zoo bereits vorsichtig, der Stachelschwanzskink zeigte sich anfangs zurückhaltend. Die fünf Dornschwanzagamen zogen demnach gelassen ein.

Drei Arten mit besonderen Merkmalen

Blauzungenskink

Der Blauzungenskink stammt ursprünglich aus Australien und Teilen Indonesiens. Seinen Namen trägt er wegen seiner auffälligen kobaltblauen Zunge, die er bei Bedrohung zeigt. In der Natur signalisiert die blaue Farbe Giftigkeit – der Skink selbst ist jedoch harmlos.

Stachelschwanzskink

Der ebenfalls aus Australien stammende Stachelschwanzskink trägt einen stacheligen Schwanz, der ihm zum Schutz dient. Bei Gefahr flüchtet das Tier kopfüber in Felsspalten und versperrt den Eingang mit seinem Schwanz.

Dornschwanzagame

Die Dornschwanzagame ist in Nordafrika beheimatet und ebenfalls für ihren stacheligen Schwanz bekannt, den sie zur Verteidigung einsetzt. Die tagaktive Art kann ihre Hautfarbe je nach Temperatur verändern: Bei Kälte erscheint sie dunkler, in der Mittagshitze heller.

Gehege naturah gestaltet

Die Tiere sind nach Angaben des Zoos in naturnah gestalteten Gehegen untergebracht. Besucherinnen und Besucher können die Reptilien dort beobachten und sich über ihre Lebensweise sowie ihre natürlichen Lebensräume informieren.

Der Saarbrücker Zoo verzeichnet nach eigenen Angaben jährlich rund 200.000 Besucherinnen und Besucher. Er beherbergt etwa 1.000 Tiere aus mehr als 100 Arten. Der Zoo ist täglich geöffnet.

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