Saarbrücken. Das Tropikarium des Saarbrücker Zoos hat seit Anfang Juli drei neue Bewohner: Ein Blauzungenskink, ein Stachelschwanzskink sowie eine Gruppe von fünf Dornschwanzagamen ergänzen seitdem den Tierbestand. Alle drei Arten sind ab sofort für Besucherinnen und Besucher zu sehen.
Quarantäne vor dem Einzug
Bevor die Tiere öffentlich präsentiert werden konnten, durchliefen sie nach Angaben des Zoos eine vierwöchige Quarantänephase. Diese dient bei Neuzugängen der Gesundheitskontrolle und der Eingewöhnung.
Den Umzug in die neuen Gehege meisterten die Tiere unterschiedlich: Der Blauzungenskink erkundete seine Umgebung laut Zoo bereits vorsichtig, der Stachelschwanzskink zeigte sich anfangs zurückhaltend. Die fünf Dornschwanzagamen zogen demnach gelassen ein.
Drei Arten mit besonderen Merkmalen
Blauzungenskink
Der Blauzungenskink stammt ursprünglich aus Australien und Teilen Indonesiens. Seinen Namen trägt er wegen seiner auffälligen kobaltblauen Zunge, die er bei Bedrohung zeigt. In der Natur signalisiert die blaue Farbe Giftigkeit – der Skink selbst ist jedoch harmlos.
Stachelschwanzskink
Der ebenfalls aus Australien stammende Stachelschwanzskink trägt einen stacheligen Schwanz, der ihm zum Schutz dient. Bei Gefahr flüchtet das Tier kopfüber in Felsspalten und versperrt den Eingang mit seinem Schwanz.
Dornschwanzagame
Die Dornschwanzagame ist in Nordafrika beheimatet und ebenfalls für ihren stacheligen Schwanz bekannt, den sie zur Verteidigung einsetzt. Die tagaktive Art kann ihre Hautfarbe je nach Temperatur verändern: Bei Kälte erscheint sie dunkler, in der Mittagshitze heller.
Gehege naturah gestaltet
Die Tiere sind nach Angaben des Zoos in naturnah gestalteten Gehegen untergebracht. Besucherinnen und Besucher können die Reptilien dort beobachten und sich über ihre Lebensweise sowie ihre natürlichen Lebensräume informieren.
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Der Saarbrücker Zoo verzeichnet nach eigenen Angaben jährlich rund 200.000 Besucherinnen und Besucher. Er beherbergt etwa 1.000 Tiere aus mehr als 100 Arten. Der Zoo ist täglich geöffnet.



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