Der Regionalverband Saarbrücken vergibt in diesem Jahr den Kulturpreis für Kunst. Noch bis zum 17. August können Städte, Gemeinden, Vereinigungen sowie Bürgerinnen und Bürger des Regionalverbandes Vorschläge einreichen.
Thematischer Schwerpunkt: Engagement für die Region
Gesucht werden Künstlerinnen und Künstler, die sich nach Angaben des Regionalverbandes aktiv mit der Entwicklung der Region auseinandersetzen. Als thematische Schwerpunkte nennt der Regionalverband:
- Demokratie, Humanität, Vielfalt und Respekt in einer offenen Gesellschaft
- Klimawandel und Nachhaltigkeit
- Regionale Identität
- Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger begründet die Auszeichnung so:
„Kunst kann Impulse für gesellschaftliche Debatten setzen, Identität stiften und Brücken über Grenzen hinweg bauen. Mit dem Kulturpreis zeichnen wir genau dieses Engagement aus und geben ihm eine Bühne.“
Voraussetzungen und Preisgeld
Vorgeschlagene Personen müssen im Regionalverband Saarbrücken wohnhaft und künstlerisch tätig sein. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen. Mit dem Preis verbunden sind laut Mitteilung eine persönliche Auszeichnung der Regionalverbandsdirektorin sowie ein Preisgeld von 4.000 Euro für Einzelpersonen beziehungsweise 5.000 Euro für Künstlergruppen. Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Festaktes im Saarbrücker Schloss statt.
Die Vorschläge müssen bis spätestens 17. August digital über einen Link hochgeladen werden. Eine vom Regionalverband berufene Jury bewertet die eingereichten Unterlagen. Die vollständigen Bewerbungsformalitäten sind unter www.regionalverband.de/kulturpreis abrufbar.
Jährlicher Wechsel mit Musikpreis
Der Regionalverband Saarbrücken verleiht den Kulturpreis für Kunst und den Kulturpreis für Musik im jährlichen Wechsel. Im vergangenen Jahr ging der Musikpreis an die Singer-Songwriterin Isabell Krohn aus Saarbrücken. Den letzten Kulturpreis für Kunst erhielt 2024 die fugeefilms gGmbH. Zu den früheren Preisträgerinnen und Preisträgern zählen laut Regionalverband unter anderem das Korso-op.Kollektiv, Martin Steinert, die Junge Bühne Auersmacher und Leslie Huppert.
Rückfragen: Karoline Schmidt, Tel. 0681 506-6061, karoline.schmidt@rvsbr.de


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