Die Gemeinde Quierschied hat im Rahmen der Aktion „Junior-Bürgermeister“ zwei Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, für jeweils einen Tag an der Seite von Bürgermeister Lutz Maurer die Kommunalpolitik kennenzulernen. Marit Bonner (15) und Felix Rummler (11) hatten sich zuvor erfolgreich beworben und wurden per Losverfahren ausgewählt.
Marit Bonner begleitete Bürgermeister am 4. August
Den Anfang machte Marit Bonner am 4. August. Die 15-Jährige besucht das Illtal-Gymnasium und lebt in Quierschied. Direkt nach ihrer Ernennung nahm sie an einer Sitzung der Fachbereichsleitungen teil. Besonders positiv hob sie einen Einsatz mit der Ortspolizeibehörde hervor.
„Diesen Teil des Tages fand ich besonders toll, da ich vorher nicht wusste, wie vielfältig die Aufgaben der Ortspolizei sind. Außerdem war es interessant, weil ich schon immer einmal wissen wollte, wie schwer es in diesem Berufsbereich ist, das Private vom Job zu trennen“, sagt Marit. Sie ergänzt: „Und natürlich war es toll, dass ich mal in einem Polizeiauto mitfahren durfte.“
Felix Rummler übernahm das Amt am 6. August
Zwei Tage später, am 6. August, übernahm Felix Rummler (11) das Amt. Der Schüler des Willi-Graf-Gymnasiums in Saarbrücken war zuvor bereits als stellvertretender Schulsprecher der Grundschule Lasbach Quierschied im Rathaus zu Besuch gewesen und hatte dort Bürgermeister Maurer kennengelernt. Dieser Besuch weckte laut Mitteilung sein Interesse an der Arbeit der Gemeinde und führte zu seiner Bewerbung für die Aktion.
Einblick in Kita-Neubau und Fahrradwege
Von 9 bis 15 Uhr begleiteten die beiden Junior-Bürgermeister Lutz Maurer zu seinen Terminen. Auf der Themenliste standen unter anderem die neue Kita sowie der Ausbau der Fahrradwege in der Gemeinde.
Bürgermeister zieht positives Fazit
Bürgermeister Lutz Maurer zog nach den beiden Tagen eine positive Bilanz.
„Es hat mir wirklich Freude gemacht, Marit und Felix kennenzulernen. Beide haben sich mit eigenen Ideen eingebracht und genau hingeschaut, wie Kommunalpolitik in der Praxis funktioniert“, sagte er.
Lächelnd fügte er hinzu: „Ich glaube, ich habe da zwei würdige Nachfolger gefunden – die sich allerdings wohl erst einmal im Wahlkampf gegeneinander behaupten müssten.“



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