Die Maßnahmen sollen die Voraussetzungen für eine Beendigung der Bergaufsicht über eine Teilfläche schaffen und eine mögliche Folgenutzung ermöglichen.
Neben den Gebäuden werden laut RAG auch der überwiegende Teil der befestigten Wege sowie die ehemalige Parkplatzfläche rückgebaut. Freigegebene Materialien sollen zur Wiederverfüllung der Rückbaubereiche genutzt werden; vorhandene Böschungen werden angeglichen. Nach Unternehmensangaben werden voraussichtlich auch Fremdmassen benötigt.
Die Arbeiten führt die Firma Hartsteinwerk Gihl aus Eppelborn montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr durch. Während der Bauphase ist nach Angaben der RAG mit baustellenspezifischem Lärm zu rechnen. Der Transport der Massen erfolgt über Ostschachtstraße, Friedrichsthaler Straße, Grühlingstraße und Bergwerksstraße zu den Autobahnen A8 und A623.
Die Maßnahmen sind Bestandteil des Abschlussbetriebsplanverfahrens und nach RAG-Angaben mit den zuständigen Behörden abgestimmt und genehmigt. Die ökologische Baubegleitung übernimmt die Landschaftsagentur Plus GmbH.
Die Hauptrettungsstelle wurde 1935 als „Hauptstelle für das Grubenrettungswesen an der Saar“ auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Maybach-Ost eingerichtet. 2004 verlegte die RAG den Standort von Friedrichsthal-Maybach nach Ensdorf-Duhamel.
Bildquellen
- Historische Aufnahme der Hauptrettungsstelle Friedrichsthal: RAG Archiv Saar










