Mettlach. Das saarländische Wirtschaftsministerium hat die neue Sport- und Hausbootanlegestelle in Mettlach mit 258.000 Euro gefördert. Wirtschafts- und Tourismusminister Jürgen Barke eröffnete die Anlage am Montag gemeinsam mit Bürgermeister Daniel Kiefer sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunalpolitik, Tourismus und Wirtschaft.
Moderne Infrastruktur am Wasser
Die neue Anlegestelle am Kanuheim bietet laut Mitteilung des Ministeriums mehrere Verbesserungen gegenüber dem bisherigen Standort:
- Moderne Elektroversorgung
- Gepflasterte und barrierearme Zuwegung mit Beleuchtung
- Erhöhte Sicherheit
- Verlegung der Anlegestelle vom Oberwasser ins Unterwasser
Stimmen zur Eröffnung
Minister Barke begründete die Förderung mit der Bedeutung des Wassertourismus für das Saarland:
„Der Wassertourismus ist ein zentraler Bestandteil unserer Tourismusstrategie. Neben unserer Seenlandschaft bietet insbesondere die Saar, gerade hier in Mettlach, ein enormes Potenzial. Mit der neuen Anlegestelle investieren wir daher gezielt in die touristische Infrastruktur, stärken die regionale Wertschöpfung, schaffen neue Freizeitangebote und erhöhen zugleich die Attraktivität des Saarlandes als Reiseziel.“
Bürgermeister Kiefer erklärte
„Mit der neuen Sport- und Hausbootanlegestelle am Kanuheim stärken wir den Flusstourismus in Mettlach und schaffen einen modernen Zugang zu unserer Gemeinde vom Wasser aus. Die Saar ist für uns nicht nur Naturraum, sondern auch Erlebnisraum und Standortfaktor. Gemeinsam mit dem Land, unseren touristischen Partnern und privaten Akteuren wie den JOYLIFE-Boats setzen wir ein klares Zeichen: Mettlach entwickelt seine touristischen Potenziale nachhaltig weiter – vom Wandern und Radfahren bis hin zum Urlaub auf dem Wasser.“
Studie zum Flusstourismus geplant
Parallel zur Eröffnung stellten die Beteiligten eine Studie zum Flusstourismus im Saarschleifenland vor. Sie soll die touristischen und wirtschaftlichen Potenziale entlang der Saar zwischen Beckingen und Mettlach analysieren. Bis Ende 2026 soll daraus ein Handlungskonzept entstehen. Das Wirtschaftsministerium fördert die Studie nach eigenen Angaben mit 29.000 Euro.



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