Neunkirchen erhöht Aufwandsentschädigung für Feuerwehr-Funktionsträger

Stadtrat beschließt Anhebung um rund 20.000 Euro jährlich

Aktuelles aus Neunkirchen | Bild: Bereitgestellt durch die Kreisstadt Neunkirchen Erhöhung der Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Funktionsträger in der Feuerwehr

Der Stadtrat der Kreisstadt Neunkirchen hat die Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehr erhöht. Die jährlichen Kosten steigen von rund 18.000 auf etwa 38.000 Euro.

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Der Stadtrat der Kreisstadt Neunkirchen hat in seiner Sitzung vom 26. August beschlossen, die Aufwandsentschädigung für Funktionsträgerinnen und Funktionsträger in der Freiwilligen Feuerwehr zu erhöhen. Dem Beschluss ging eine Beratung im Finanzausschuss voraus. Die Erhöhung kostet nach Angaben der Stadt insgesamt rund 20.000 Euro.

Oberbürgermeister Jörg Aumann äußerte sich zu der Entscheidung:

„Wer eine Funktion bei der Feuerwehr innehat, opfert dafür viel Freizeit. Dieses Engagement ist unbezahlbar. Es ist nur gerecht, dass wir den Aufwand für dieses Ehrenamt ordentlich entschädigen. Deswegen danke ich dem Stadtrat für seine Entscheidung, die Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Funktionsträger zu erhöhen.“

Rechtliche Grundlage

Ehrenamtliche Funktionsträgerinnen und Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehr sind laut Mitteilung beispielsweise Wehr- und Löschbezirksführer, Jugendbeauftragte und Gerätewarte. Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung. Grundlage hierfür ist die Feuerwehr-Entschädigungsverordnung, deren überarbeitete Fassung zum 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist. Die Höhe der Aufwandsentschädigung ist vom Stadtrat festzusetzen.

Betroffene Funktionen

Die Erhöhung betrifft folgende Funktionen

  • Wehrführer/-in
  • Löschbezirksführer/-in
  • stellvertretende Wehrführer/-in
  • stellvertretende Löschbezirksführer/-in
  • Schriftführer/-in (Stadtebene)
  • Stadtfunkwart/-in
  • Feuerwehr-Pressesprecher/-in
  • Ausbildungsbeauftragte/r
  • Jugendbetreuer/-in (Stadtebene)
  • Jugendbetreuer/-in (Löschbezirk)
  • Atemschutzgerätewart/-in
  • Gerätewart/-in

Kosten steigen deutlich

Wurden bisher jährlich rund 18.000 Euro an Aufwandsentschädigung gezahlt, sind es künftig nach Angaben der Stadt rund 38.000 Euro.

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