Erweiterung des Stengelplatzes in Wellesweiler eingeweiht

Oberbürgermeister Jörg Aumann eröffnet neu gestaltete Grünanlage in Wellesweiler

Aktuelles aus Neunkirchen | Bild: Bereitgestellt durch die Kreisstadt Neunkirchen Erweiterung des Stengelplatzes eingeweiht

Oberbürgermeister Jörg Aumann hat die Erweiterung des Stengelplatzes in Wellesweiler eingeweiht. Die neue Grünanlage mit dem sogenannten „Kirschblütenweg“ soll als Begegnungsort für die Dorfgemeinschaft dienen.

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Oberbürgermeister Jörg Aumann hat am Donnerstag, 3. September, die Erweiterung des Stengelplatzes in Wellesweiler eingeweiht. An der Einweihung nahmen neben Bürgermeisterin Lisa Hensler und Ortsvorsteherin Jutta Bell auch Vertreterinnen und Vertreter des Stadt- und Ortsrates teil. Im Anschluss an die offizielle Eröffnung fand die Veranstaltung im gegenüberliegenden Dorftreff Wellesweiler ihren Abschluss.

„Mit dem Stengelplatz haben wir den zentralen Platz in Wellesweiler erweitert. Bereits in den vergangenen Jahren haben wir viel in die Neugestaltung des Stengelplatzes investiert. Eine attraktive Ortsmitte ist wichtig für einen lebendigen Stadtteil“, sagte Oberbürgermeister Jörg Aumann laut Mitteilung.

Konzept von Stadtplanung und Tiefbauabteilung

Der Erweiterung liegt nach Angaben der Stadt ein Konzept zugrunde, das die Stadtplanung zusammen mit der Tiefbauabteilung erstellt hat. Der Ortsrat hat dem Konzept zugestimmt. Es berücksichtigt nach Angaben der Verwaltung funktionale und gestalterische Anforderungen.

Mit der Maßnahme ist laut Mitteilung eine räumlich gegliederte Grünanlage entstanden, die als Kommunikations- und Begegnungsort für die Dorfgemeinschaft dienen und den angrenzenden Stengelplatz ergänzen soll. Bei der Gestaltung standen nach Angaben der Stadt neben der Aufenthaltsqualität auch funktionale und ökologische Aspekte im Mittelpunkt, darunter die Begehbarkeit, Barrierefreiheit und die Pflanzung schattenspendender Bäume.

„Kirschblütenweg“ als zentrales Element

Zentrales Gestaltungselement ist der an den Stengelplatz anschließende „Kirschblütenweg“, der beidseitig von Kirschbäumen sowie einer bodendeckenden Bepflanzung begleitet wird. Diese Bepflanzung soll laut Mitteilung zur ökologischen Aufwertung des Bereichs beitragen, den Pflegeaufwand reduzieren und die Widerstandsfähigkeit der Anlage gegenüber Trockenperioden erhöhen.

Ergänzt wird die Anlage durch eine Ausstattung mit Sitzbänken, Papierkörben und Lichtstelen. Am Ende des Weges wurde eine ehemalige Friedhofsmauer aus Sandstein freigelegt. Zudem hat die Stadt am Rande des Platzes eine befestigte Stellfläche errichtet, auf der bei Veranstaltungen eine mobile Toilettenanlage aufgestellt werden kann.

Bauzeit und Kosten

Die Bauarbeiten zur Erweiterung begannen am 8. April 2026 und wurden am 20. Mai 2026 abgeschlossen. Im Anschluss erfolgt die Entwicklungspflege der neu angelegten Grünfläche bis zum Ende der Vegetationsperiode 2027. In diesem Zeitraum sollen sich die Pflanzen und insbesondere die neu gepflanzten Bäume weiterentwickeln.

Die derzeitige Kostenschätzung für die Gesamtmaßnahme beläuft sich einschließlich der bis zum Ende der Vegetationsperiode 2027 erforderlichen Entwicklungspflege auf rund 120.000 Euro. Bislang wurden im Rahmen der letzten Zwischenrechnung rund 93.000 Euro abgerechnet.

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