Mit einer gemeinsamen Wanderung haben Bürgermeister Andreas Hübgen und Ortsvorsteher Ralf Fischer den neuen Erlebniswanderweg „Rund um deinen Fußabdruck“ in Hirzweiler eröffnet. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger begingen laut Mitteilung gemeinsam einen Teil der neuen Strecke.
Der Erlebniswanderweg verbindet nach Angaben der Gemeinde Naturerlebnis, Umweltbildung und Bewegung und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.
Ökologischer Fußabdruck im Mittelpunkt
Bereits zu Beginn der Tour können Interessierte laut Mitteilung ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck ermitteln und erfahren dadurch, wie sich der eigene Lebensstil auf die Umwelt auswirkt.
Auf der rund 13 Kilometer langen Strecke durch die Landschaft rund um Hirzweiler gibt es zehn Erlebnisstationen. Dort finden sich nach Angaben der Gemeinde Informationen, Alltagstipps und Mitmachangebote zu Themen wie Abfallvermeidung, nachhaltiges Einkaufen, umweltfreundliche Mobilität und Energieverbrauch. Über QR-Codes können zudem Hörbeiträge mit dem Maskottchen „Biber Berti“ abgerufen werden, der durch die verschiedenen Themen führt.
Zusatzangebot für Kinder
Der rund vier Kilometer lange „Schlau-Esser-Weg“ vermittelt laut Mitteilung Wissenswertes rund um gesunde und nachhaltige Ernährung. Interaktive Spiel- und Mitmachstationen sollen dabei Lernen und Bewegung verbinden.
Der Weg richtet sich nach Angaben der Gemeinde an Familien, Schulklassen und Wanderfreunde.
Vorgängerprojekt verlor an Attraktivität
Die Strecke um Hirzweiler war bereits 2010 Standort des Themenwanderwegs „Rund ums liebe Vieh“, der Wissenswertes rund um die Landwirtschaft vermittelte. Veränderungen in der landwirtschaftlichen Nutzung, der Wegfall mehrerer Stationen sowie die Schließung der Dorf- und Schaukäserei Hirztaler führten laut Mitteilung dazu, dass der Themenweg an Attraktivität verlor.
Die Gemeinde Illingen entschied sich daraufhin für eine Neukonzeption mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit.
Förderung über EU-Programm
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich nach Angaben der Gemeinde auf rund 50.000 Euro. Das Vorhaben wurde über das ELER-Förderprogramm (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) mit 90 Prozent gefördert. Die Mittel stammen laut Mitteilung zum größten Teil von der Europäischen Union und werden co-finanziert vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat sowie vom Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar- und Verbraucherschutz.


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