Die Gemeinde Illingen hat gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und weiteren Gästen das bisherige Schulgebäude der Grundschule Auf der Lehn verabschiedet. Nach Angaben der Gemeinde besteht das Gebäude seit fast 70 Jahren. In den Sommerferien wird es abgerissen, um Platz für einen Schulneubau zu schaffen.
Das Schulgebäude wurde in den 1950er Jahren errichtet. Nach Angaben der Gemeinde diente es über Jahrzehnte auch als Treffpunkt für Vereinsleben und gesellschaftliches Miteinander in Illingen.
Bürgermeister: „Schule lebt von den Menschen“
Bürgermeister Andreas Hübgen äußerte sich in einer Ansprache zur Bedeutung des Gebäudes:
„Eine Schule besteht nicht aus Beton, Stahl und Ziegeln. Sie lebt von den Menschen, die sie mit Leben füllen. Viele Generationen verbinden mit diesem Gebäude unvergessliche Erinnerungen. Gleichzeitig schaffen wir mit dem Neubau einen modernen Lernort, der den Anforderungen eines modernen Lernumfeldes gerecht wird und unseren Kindern die bestmöglichen Bedingungen bietet.“
Bereits 2023 waren die Klassenräume in die ehemalige Mädchenschule gegenüber verlegt worden. Hübgen dankte Schulleitung, Lehrerkollegium, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Mitarbeitenden des Bauhofes für die Unterstützung beim Umzug und den Vorbereitungen.
Rund 15 Millionen Euro für Neubau
Mit dem Neubau investiert die Gemeinde Illingen laut Pressemitteilung rund 15 Millionen Euro in den Bildungsstandort. Es handle sich um eine der größten Einzelinvestitionen in der Geschichte der Gemeinde. Geplant ist eine barrierefreie und energieeffiziente Grundschule mit zeitgemäßen Lernwelten.
Der Abriss des bestehenden Gebäudes erfolgt während der Sommerferien. Anschließend beginnen die Vorbereitungen für den Neubau. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen, die Fertigstellung für Ende 2028 beziehungsweise Anfang 2029.


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