Land fördert TanzArt Tanzfestival 2026 mit 8.000 Euro

Ministerium unterstützt Landesarbeitsgemeinschaft Tanz im Saarland bei Durchführung des Festivals in Saarbrücken und Saarlouis

Aktuelles vom Ministerium für Bildung MBK fördert TanzArt Tanzfestival 2026 mit 8.000 Euro

Das Ministerium für Bildung und Kultur fördert das TanzArt Tanzfestival 2026 mit 8.000 Euro. Die Veranstaltung findet am 26. und 27. September in Saarbrücken und Saarlouis statt.

Toyota Scheidt

Das Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) unterstützt die Landesarbeitsgemeinschaft Tanz im Saarland e. V. bei der Durchführung des TanzArt Tanzfestivals 2026 mit einer Förderung in Höhe von 8.000 Euro.

Das Festival findet am 26. September in der Alten Feuerwache in Saarbrücken und am 27. September im Theater am Ring in Saarlouis statt.

Ministerin äußert sich zur Förderung

Kulturministerin Christine Streichert-Clivot erklärte laut Pressemitteilung:

TanzArt bringt Menschen zusammen und verbindet Generationen. Genau das macht dieses Festival so besonders. Es schafft Raum für Kreativität, Begegnung und gemeinsames Lernen und stärkt gleichzeitig die Vernetzung der vielfältigen Tanzszene im Saarland.

Weiter führte sie aus

Kultur lebt davon, dass Menschen ihre Ideen teilen, voneinander lernen und gemeinsam Neues schaffen. Mit TanzArt fördern wir nicht nur künstlerische Ausdruckskraft, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Festival eröffnet Tänzerinnen und Tänzern aller Generationen die Möglichkeit, ihr Können auf einer professionellen Bühne zu präsentieren, neue Kontakte zu knüpfen und sich inspirieren zu lassen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Breitenkultur und der kulturellen Teilhabe in unserem Land.

Wechsel mit Wettbewerb „Jugend tanzt“

Das TanzArt Tanzfestival findet nach Angaben des Ministeriums im zweijährigen Wechsel mit dem Wettbewerb „Jugend tanzt“ statt. Es steht tanzbegeisterten Menschen aller Altersgruppen ab sechs Jahren offen. Interessierte aus dem gesamten Saarland können ihre Choreografien auf einer Bühne präsentieren, sich austauschen und Impulse für ihre künstlerische Arbeit gewinnen.

Die Performances umfassen laut Mitteilung ein Spektrum an Stilen, darunter:

  • Ballett
  • Modern Dance
  • Contemporary
  • Hip Hop
  • Neoklassik
  • Rock ’n‘ Roll

Bewerbung per Video

Vereine, Schulen, Tanzschulen sowie freie Gruppen konnten sich mit eigenen Choreographien bewerben. Auch Solistinnen, Solisten und Duos waren eingeladen, sich für einen Auftritt zu bewerben. Die Bewerbung erfolgte über das Einreichen eines Videos, das Konzept, Probe oder Durchlauf so wiedergibt, dass das fertige Tanzstück in voller Länge erkennbar ist.

Ein Kuratorium aus drei Tanzschaffenden verschiedener Stilrichtungen prüfte die eingereichten Beiträge und traf eine Auswahl, die nach Angaben des Ministeriums die Vielfalt der saarländischen Tanzlandschaft widerspiegeln soll.

Neues Format für längere Produktionen

Neu in diesem Jahr ist die Einführung eines zusätzlichen Formats für längere Bühnenproduktionen. Neben den bisherigen Kurzstücken mit einer Dauer von zwei bis sechs Minuten konnten erstmals auch Midi-Produktionen mit einer Länge von sechs bis fünfzehn Minuten eingereicht werden.

Ergänzt wird das Bühnenprogramm des Festivals erstmals durch Workshops, in denen Teilnehmende unterschiedliche Tanzstile kennenlernen, ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und sich mit anderen Tanzschaffenden austauschen können.

Mit der Förderung von TanzArt setzt das Land nach eigenen Angaben zentrale Ziele seiner Kulturpolitischen Leitlinien um. Dazu gehören die Stärkung der Breitenkultur und der kulturellen Teilhabe, bessere Möglichkeiten für junge Kulturschaffende sowie die Vernetzung der Kulturszene.

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