US-Notenbank legt Zinspause ein
Die US-Notenbank Federal Reserve hat nach drei Zinssenkungen eine Zinspause eingelegt. Der Leitzins bleibt weiterhin in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent, wie die Zentralbank am Mittwoch mitteilte.
Entscheidung nicht einstimmig
Die Entscheidung fiel erneut nicht einstimmig. Der Vorsitzende der Notenbank, Jerome Powell, und die Mehrheit der Mitglieder des Offenmarktausschusses stimmten für den Schritt. Stephen Miran plädierte wie bei den letzten beiden Sitzungen für eine schnellere Absenkung.Christopher Waller schloss sich ihm dieses Mal an.
wirtschaftliche Indikatoren
In einer gemeinsamen Mitteilung erklärte die US-Notenbank, dass die jüngsten Indikatoren auf eine solide Ausweitung der Wirtschaftstätigkeit hindeuten. der Beschäftigungszuwachs sei weiterhin gering, und die Arbeitslosenquote zeige Anzeichen einer Stabilisierung. Die Inflation bleibe etwas erhöht.
Anpassung des geldpolitischen Kurses
Die Notenbank betonte, dass sie bereit sei, den geldpolitischen Kurs anzupassen, „wenn Risiken auftauchen, die das Erreichen der Ziele des Ausschusses behindern könnten“. Dabei werde eine Vielzahl von Informationen berücksichtigt, darunter Daten zu den Arbeitsmarktbedingungen, zum Inflationsdruck und zu den finanziellen und internationalen entwicklungen.
Auswirkungen der Zinspolitik
Von hohen Zinsen erwarten sich die Notenbanker typischerweise eine Senkung der allgemeinen Teuerung. Diese sind jedoch schlecht für die Aktienmärkte und wirtschaftliche Investitionen. Zu niedrige Zinsen könnten hingegen die Inflation anfeuern.











