Tariftreuegesetz: Linke fordert Bas zu Verschärfungen auf

Ines Schwerdtner (Archiv)
Toyota Scheidt

<h3>Forderung nach Nachbesserungen am Tariftreuegesetz</h3> Linken-Chefin Ines Schwerdtner hat Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) zu Verschärfungen beim geplanten Tariftreuegesetz aufgefordert. Gegenüber der "Rheinischen Post" erklärte Schwerdtner, das Gesetz biete in seiner aktuellen Fassung keinen ausreichenden Schutz vor Lohndumping. Sie betonte, dass der Entwurf nicht genug gegen Niedriglöhne helfe

Linke fordert Nachbesserungen am Tariftreuegesetz

linken-Chefin Ines Schwerdtner hat Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) zu Nachbesserungen am geplanten Tariftreuegesetz aufgefordert. gegenüber der „Rheinischen Post“ erklärte Schwerdtner, ein Gesetz mit Lücken schütze nicht ausreichend vor Lohndumping. Sie betonte, dass das Vorhaben in seiner aktuellen fassung keinen ausreichenden Schutz vor Niedriglöhnen biete und „fast jeder vierte Auftrag durch die Lücken“ falle.

kritik an aktuellem Gesetzentwurf

Schwerdtner forderte, dass Unternehmen, die öffentliche Aufträge erhalten, verpflichtet werden müssten, Tariflöhne zu zahlen. Sie bezeichnete dies als Mindestanforderung und rief die Arbeitsministerin dazu auf, den Entwurf nachzubessern.

Geplante Regelungen im Tariftreuegesetz

Der Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Bas sieht vor, dass Unternehmen bei Aufträgen des Bundes ihre Beschäftigten künftig nach Tarif bezahlen müssen. Ab einem Auftragswert von 50.000 Euro sollen Firmen ihren Beschäftigten Entgelt, Weihnachtsgeld, Urlaube und Ruhezeiten wie in branchenüblichen Tarifverträgen gewähren. Bei Verstößen drohen nach dem Entwurf empfindliche Strafen.


Toyota Scheidt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen