Studie zur Erwerbsbereitschaft von Frührentnern
Eine Studie der Universität Wuppertal für die Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass drei von vier Frührentnern in Deutschland bereit wären, länger zu arbeiten, wenn die Bedingungen stimmen. Das berichtet das „Handelsblatt“ in seiner Mittwochsausgabe.
Erhöhte Erwerbsquote und Kultur des Frühausstiegs
Obwohl die Erwerbsquote der über 60-Jährigen in den letzten Jahren gestiegen ist, herrscht laut Studienleiter Martin Hasselhorn weiterhin eine „Kultur des Frühausstiegs“. nur ein Viertel der befragten Frührentner lehnt jede Erwerbsarbeit kategorisch ab.
Potenzial für erwerbstätigkeit im Ruhestand
Ein Fünftel der Frührentner ist bereits weiterhin erwerbstätig. Arbeit im frühen Ruhestand sei somit „keine Randerscheinung, sondern ein quantitativ bedeutsames Phänomen“. Zudem äußerten 14 Prozent der Befragten den konkreten Wunsch, wieder erwerbstätig zu sein.
Bereitschaft unter bestimmten Bedingungen
Weitere 37 Prozent der Frührentner wären bereit, erneut zu arbeiten, wenn die Rahmenbedingungen passen. Diese Bereitschaft äußerten sie jedoch erst auf Nachfrage der Forscher. Wichtig sind ihnen flexible Arbeitszeiten und ein angenehmes soziales Umfeld im Job.



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