Studie: Dauerkrisen kosten Deutschland fast eine Billion Euro

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Die deutsche Wirtschaft verzeichnete seit 2020 einen Wertschöpfungsverlust von etwa 940 Milliarden Euro infolge vielfältiger Krisen

wertschöpfungsverlust der deutschen Wirtschaft

Eine Studie des Instituts der deutschen wirtschaft (IW) zeigt, dass die deutsche Wirtschaft seit 2020 einen Wertschöpfungsverlust von rund 940 Milliarden Euro erlitten hat. Ursache sind vielfältige Krisen, darunter die corona-Pandemie, die Energiekrise infolge des Ukraine-Kriegs und die Handelspolitik des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump.

einbußen durch Krisen

Laut der Studie führten diese Krisen zu einem wirtschaftlichen Ausfall von über 20.000 Euro pro Erwerbstätigem. Dies entspricht etwa einem Fünftel der durchschnittlichen jährlichen wirtschaftlichen Leistung einer erwerbstätigen Person. ein Viertel des Gesamtverlustes entfällt auf das Jahr 2025.

Verluste im Detail

Im Jahr 2020,dem ersten Jahr der Corona-Pandemie,betrug der Wertschöpfungsverlust rund 185 Milliarden Euro.Bis zum russischen Angriff auf die ukraine summierten sich die pandemiebedingten Einbußen auf fast 300 Milliarden Euro. Ab 2022 überlagerten die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges die Nachwirkungen der Pandemie. Der Energiepreisschock und die geopolitische Unsicherheit führten 2022 zu Verlusten von rund 85 Milliarden Euro. In den beiden Folgejahren erwirtschaftete Deutschland etwa 140 bzw. 200 Milliarden Euro weniger.

Auswirkungen der Handelspolitik

Die deutsche Wirtschaft hatte sich noch nicht von den ersten Krisen erholt, als Donald Trump Ende 2024 erneut zum US-Präsidenten gewählt wurde. Nach seinem Amtsantritt setzte er Zölle in Kraft und machte handelspolitische Drohungen wahr. Im Jahr 2025 belief sich der Wertschöpfungsverlust auf weitere 235 Milliarden Euro, der höchste Wert im gesamten Krisenzeitraum.


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