Ölkrise: OMV erwartet monatelang anhaltende Effekte

Ölpreise auf einem Smartphone (Archiv)
Anzeige AWO Sulzbach

Alfred Stern, Vorstandsvorsitzender der OMV, erwartet trotz Entspannung im Iran-Krieg nur eine langsame Erholung der Energiemärkte

Langsame Erholung der Energiemärkte erwartet

Der Vorstandsvorsitzende des österreichischen Energie- und Chemiekonzerns OMV, Alfred Stern, rechnet trotz der angekündigten Entspannung im Iran-Krieg nur mit einer langsamen Erholung der Energiemärkte. „Die Wiederherstellung der Lieferketten wird Wochen in Anspruch nehmen“, sagte er dem „Handelsblatt“.“Die Effekte werden noch monatelang spürbar sein.“

Keine stärkere Regulierung der spritpreise

Trotz der Rekordpreise an Tankstellen sprach sich Stern gegen eine stärkere Regulierung aus. „Für Diskussionen um Spritpreisdeckel habe ich kein Verständnis“, erklärte er. Die Kritik an den vermeintlich übermäßigen Gewinnen der Ölindustrie bezeichnete er als bewusstes Ablenkungsmanöver.Vor allem staatliche Abgaben und Steuern trügen seiner ansicht nach zu den hohen Preisen bei.

Gemeinschaftsunternehmen Borouge International

Stern äußerte sich auch zur Gründung des neuen Gemeinschaftsunternehmens Borouge International von OMV und dem arabischen Staatskonzern Adnoc. „Man muss auch in schwierigen Situationen einen mutigen Schritt nach vorne machen, selbst wenn man sich dabei den Gegebenheiten anpassen muss“, sagte er. Der Plan für Synergien von mindestens 500 Millionen Dollar pro Jahr stehe.die Dividenden würden kommen und die Kapitalstruktur sei stark. „Borouge International wird ein starkes Investment-Grade-Kreditrating haben“, so Stern.


Gevita Tagesresidenz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen