Ölkrise: Handwerksverband pocht auf Gewerbediesel

Zentralverband des Deutschen Handwerks (Archiv)
Gevita Tagesresidenz

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Jörg Dittrich, fordert eine steuerliche Entlastung für gewerblich genutzten Diesel

forderung nach steuerlicher Entlastung für gewerblichen Diesel

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Jörg Dittrich, hat eine steuerliche Entlastung für gewerblich genutzten Diesel gefordert. „Ich fordere einen Gewerbediesel nach dem Vorbild des Agrardiesels“, sagte Dittrich dem Nachrichtenportal „T-Online“.

wirtschaftliche Lage und Belastungen

Dittrich betonte die Notwendigkeit, den wirtschaftlichen Kern in der aktuellen angespannten Lage zu erhalten. Die Belastbarkeit der Wirtschaft sei nicht unendlich, das Immunsystem gegenüber Krisen aufgebraucht. Hintergrund sind die gestiegenen Energie- und Spritpreise infolge des Iran-Kriegs. Der Energiepreisschock sei schlimmer als in der Ukraine-Krise und betreffe alle Bereiche. das Handwerk stehe vor erheblichen Kostensteigerungen, etwa bei Logistikkosten und Rohstoffpreisen. Viele Betriebe seien auf Transporter, Maschinen und tägliche Fahrten angewiesen.

Vorbild Agrardiesel

Als Vorbild nennt Dittrich den Agrardiesel, bei dem die Energiesteuer auf Diesel teilweise erstattet wird. Ein ähnliches Modell könne auch Handwerksbetriebe mit hoher Fahrleistung entlasten. Dittrich wies darauf hin, dass viele Unternehmen bereits auf die höheren Kosten reagierten, indem sie Angebote zurückzögen oder Aufträge kündigten. Daher solle die Regierung eine Entlastung für gewerblich genutzten Diesel prüfen.


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