Veronika Grimm warnt vor Folgen der Öl-Krise
Die Wirtschaftsweise Veronika grimm hält eine wirtschaftliche Stagnation angesichts der aktuellen Öl-Krise für möglich. Sie warnt davor, die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu unterschätzen. „Die Auswirkungen werden länger spürbar sein, als es zunächst erwartet wurde“, sagte die Aufsichtsrätin von Siemens energy der „Rheinischen Post“.
Optimistische Einschätzungen in Deutschland
Grimm äußerte, dass die Stimmung in Deutschland noch sehr optimistisch erscheine. Sie betonte, dass es teils unterschätzt werde, wie schwer es sei, den Krieg zu beenden, da alle drei Kriegsparteien beteiligt seien.
Gravierende Folgen für die Weltwirtschaft
die Ökonomin hob hervor, dass die Folgen für die Weltwirtschaft gravierend seien. 20 Prozent des Öls und Flüssiggas (LNG) sowie ein Drittel der Düngemitteltransporte passieren die Straße von Hormus. Viele Förderanlagen seien zudem zerstört worden, und es werde Jahre dauern, die Schäden zu beheben.
Wachstumsprognose als optimistisch bewertet
Grimm hält die jüngste Wachstumsprognose der Forschungsinstitute für optimistisch. Diese haben ihre prognose halbiert und erwarten nur noch 0,6 Prozent Wirtschaftswachstum in Deutschland für 2026.“Ich halte das für optimistisch“, sagte sie. Ein Szenario, in dem der Aufschwung ganz ausfällt und Deutschland in der Stagnation landet, sei nicht unwahrscheinlich.



Schreibe einen Kommentar