NRW-Städte fühlen sich bei Infrastruktur-Sondervermögen geprellt

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NRW-Städte kritisieren, beim Bundes-Sondervermögen für Infrastruktur nicht ausreichend berücksichtigt zu werden

Befürchtungen der⁤ NRW-städte ⁣bei Verteilung des Infrastruktur-Sondervermögens

Die großen⁢ Städte‌ in Nordrhein-westfalen befürchten, bei der Verteilung der Mittel aus dem sondervermögen des Bundes für Infrastruktur nicht angemessen berücksichtigt zu werden.

Kritik am geänderten Gesetzentwurf

Thomas Eiskirch (SPD),Vorsitzender des Städtetages⁢ NRW und Oberbürgermeister von ⁣Bochum,erklärte gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung,dass im ursprünglichen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Verteilung der Mittel ⁢aus dem Sondervermögen ein Mindestanteil von 60 Prozent vorgesehen war,den die Länder​ an die Kommunen weiterreichen ‍sollten.Im nun vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf sei dieser ⁣Mindestanteil jedoch auf Betreiben einiger Länder gestrichen worden.⁣ Eiskirch betonte, dass es für die Städte‍ fatal⁢ wäre, sollten deutlich weniger als die ursprünglich vorgesehenen ⁣60 Prozent⁣ der mittel in den Kommunen ankommen, da diese den überwiegenden Teil der Infrastruktur in NRW finanzierten.

Forderungen an‍ die Landesregierung

Der Städtetag ‌NRW fordert die‍ schwarz-grüne Landesregierung⁣ auf, ⁣die Kommunen gerecht zu behandeln. Eiskirch erklärte, dass das Land mindestens 78 ⁣Prozent der ‍Bundesmittel an die Kommunen weiterleiten müsse. Dies entspreche dem kommunalen Anteil an den Investitionsausgaben⁤ in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen fünf Jahren.


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