Lindner wirbt für erneuten Tankrabatt

Christian Lindner (Archiv)
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Christian Lindner kritisiert die schwarz-rote Bundesregierung für ihre abwartende Haltung bei Entlastungen angesichts hoher Spritpreise

Kritik an der bundesregierung

Christian Lindner, ehemaliger FDP-Vorsitzender und Bundesfinanzminister, hat die schwarz-rote Bundesregierung für ihre abwartende Haltung bei Entlastungen der Bürger angesichts hoher Spritpreise kritisiert. „Ich bedaure das“, sagte Lindner dem TV-Sender „Welt“ am Freitag.

Herausforderungen für Autofahrer

Lindner betonte, dass viele Menschen auf das Auto angewiesen seien, sowohl für den Job als auch für das tägliche Leben. Besonders im ländlichen Raum könnten viele Autofahrer nicht einfach auf den öffentlichen personennahverkehr umsteigen. „Die haben also keine Chance, die werden voll getroffen“, so Lindner. Er unterstrich, dass individuelle Mobilität in Deutschland finanziell erreichbar sein müsse.

Erinnerung an den Tankrabatt

Der Ex-Bundesfinanzminister erinnerte daran, dass die Ampelkoalition 2022 den sogenannten Tankrabatt eingeführt habe. Dieser habe den Cent-aufschlag auf Benzin und Diesel für drei Monate reduziert, da er als Finanzminister nicht von den hohen Spritpreisen profitieren wollte.

Verteidigung des Tankrabatts

Lindner verteidigte den Tankrabatt gegen Kritik,er sei weitgehend wirkungslos gewesen. „Der war erfolgreicher, als behauptet worden ist“, sagte er. Untersuchungen hätten gezeigt, dass der Tankrabatt bei Benzin nahezu vollständig und bei Diesel sehr weitgehend an die Bürger weitergegeben worden sei.


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