Inflation im Euroraum steigt im März 2026
Die jährliche Inflation im Euroraum hat im März 2026 deutlich zugenommen. Nach Angaben der EU-Statistikbehörde Eurostat stieg die Inflationsrate auf 2,5 Prozent, verglichen mit 1,9 Prozent im Februar. Die Preise erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent.
Kerninflation und EZB-Ziele
Die sogenannte Kerninflation, die den Preisanstieg ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak misst, lag im März bei 2,3 Prozent, nach 2,4 Prozent im Februar. Diese Kernrate wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) besonders beobachtet, um ihr Ziel einer Teuerung von zwei Prozent zu erreichen und zu halten.
Hauptkomponenten der Inflation
Im Bereich „Energie“ wird für März die höchste jährliche Rate erwartet, mit 4,9 Prozent gegenüber -3,1 Prozent im Februar. Es folgen „Dienstleistungen“ mit 3,2 Prozent (3,4 Prozent im Februar), „Lebensmittel, Alkohol und Tabak“ mit 2,4 Prozent (2,5 Prozent im Februar) und „nicht-energetische Industriegüter“ mit 0,5 Prozent (0,7 Prozent im Februar).
Inflationsraten in verschiedenen Ländern
Die niedrigste Inflationsrate verzeichnet Eurostat in Italien und Zypern mit jeweils 1,5 Prozent. In Kroatien liegt sie hingegen bei 4,7 Prozent. Für Deutschland berechnet Eurostat eine Inflationsrate von 2,8 Prozent, während das Statistische Bundesamt am Vortag eine Teuerungsrate von 2,7 Prozent gemeldet hatte.



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