Reaktion auf geplantes Verbot von Preiserhöhungen
der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, hat das von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) angekündigte Verbot mehrfacher Preiserhöhungen pro Tag an deutschen Tankstellen begrüßt. Dittrich äußerte sich in der “Rheinischen Post“ und betonte, dass ein solcher „überschaubarer Eingriff“ keinen Mineralölkonzern überfordern werde.
Planbarkeit für Handwerksbetriebe
Dittrich erklärte, dass Preisanpassungen weiterhin möglich blieben, jedoch in klareren Bahnen und weniger volatil. Dies mache die Entwicklung für Handwerksbetriebe besser planbar.
Weitere schritte gefordert
Dittrich warnte jedoch vor überzogenen Erwartungen an die Preiseffekte der entscheidung. Er verwies auf die Belastung der Spritpreise durch Steuern und Abgaben sowie die Fakturierung von Rohöl in US-Dollar, was Wechselkursentwicklungen relevant mache. Diese Faktoren erschwerten die Wirkung einzelner Markteingriffe.
Signalwirkung und kartellrechtliche Prüfung
Trotzdem setze Ministerin Reiche ein wichtiges Signal in einem unruhigen Markt, das die Dynamik häufiger Preissprünge dämpfen könne. Dittrich forderte zudem die Fortsetzung der kartellrechtlichen Prüfung des Tankstellenmarktes.











