Evonik-Chef winkt Vertragsverlängerung

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Christian Kullmann, Vorstandsvorsitzender des Chemiekonzerns, steht vor einer Vertragsverlängerung

Vertragsverlängerung für Christian Kullmann

der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns Evonik,Christian kullmann,steht vor einer erneuten Verlängerung seines Vertrags. der Evonik-Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Tönjes betonte im „Handelsblatt“, dass in der aktuellen kritischen Phase Stabilität und Kontinuität wichtig seien. Kullmanns Vertrag endet 2027, im Sommer wird das Kontrollgremium über die Verlängerung entscheiden.

Evonik-Aktienkurs und Finanzvorstand

Bernd Tönjes äußerte sich unzufrieden über den aktuellen Börsenwert von evonik. Er erklärte, dass der Aktienkurs das Potenzial des Unternehmens nicht widerspiegele, was jedoch nicht dem Management, sondern externen Rahmenbedingungen zuzuschreiben sei. Die RAG-Stiftung, deren Vorsitzender Tönjes ist, hält 46 Prozent der Anteile an Evonik. Bis Juni plant der Evonik-Aufsichtsrat, die seit Herbst 2025 vakante Position des Finanzvorstands neu zu besetzen. Tönjes betonte die Notwendigkeit eines krisenerprobten Managers mit Erfahrung in Umbruchsituationen.

Dividendenpolitik der RAG-Stiftung

Die RAG-Stiftung unterstützt die neue Dividendenpolitik von Evonik, die auf eine Kürzung hinausläuft. Tönjes erklärte, dass die Stiftung keine Probleme haben werde, die niedrigeren Einnahmen aus der Evonik-Dividende zu kompensieren. Die Stiftung habe sich unabhängig von Evonik gemacht, ihr Portfolio diversifiziert und aus einem schwierigen Marktumfeld gelernt. Nun werde sie „mehr und mehr zu einer ,normalen Investorin`“.


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