Dax im Minus
Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich bewegt. gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.800 Punkten berechnet, 1,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten BASF, die Deutsche Börse und Brenntag, während SAP, Rheinmetall und Gea am Ende der Liste standen.
Marktanalyse
„Die Anleger in Frankfurt reagieren weiterhin sehr sensibel auf die politischen und militärischen Ereignisse im Nahen Osten“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Die fortgesetzten angriffe führten zu steigenden Energiepreisen, wobei die Rohölsorte Brent-Crude wieder über 100 Dollar pro Barrel stieg. Befürchtungen einer potenziell hohen Dynamik bei den Teuerungsraten und damit einhergehender stringenterer zinspolitischer Maßnahmen seitens der Notenbanken blieben bestehen.
Technologiewerte unter Druck
„Im Dax 40 stehen heute insbesondere die Technologiewerte SAP und infineon unter Abgabedruck“, so Lipkow. Auch die Aktien der Autobauer befanden sich erneut auf der Verliererseite. Die Vortagesgewinne seien noch nicht komplett aufgezehrt, aber die Gefahr ausgedehnterer Kursverluste in den kommenden Handelstagen bleibe bestehen. „diese Entwicklung würde dann eine klassische Bullenfalle darstellen und die darauffolgende Korrekturbewegung stärker ausfallen lassen.“
Währungs- und Ölmarkt
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1677 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8564 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen wieder: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 98,40 US-Dollar, was 3,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags waren.


Schreibe einen Kommentar