Leichte Verluste zum handelsstart im Dax
Der Dax ist am Donnerstag mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 25.245 Punkten berechnet und lag damit 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste standen Adidas, daimler Truck und Infineon. Am unteren Ende rangierten Fresenius, die Deutsche Telekom und Airbus.
Einschätzungen vom Frankfurter Parkett
gemischte Reaktionen auf internationale Entwicklungen
„Anleger auf dem Frankfurter Parkett betrachten die Ereignisse der letzten 24 bis 48 Stunden mit gemischten Gefühlen“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Die Stimmung sei etwas optimistischer, nachdem sich die Lage zwischen den USA und Iran entspannt habe und die jüngste TSMC-Bilanz auf eine anhaltend starke Nachfrage im Bereich Künstliche Intelligenz hindeute.Allerdings sei der Dax vielen Anlegern in zu kurzer Zeit zu schnell gestiegen, so Stanzl weiter. Zudem falle die Berichtssaison in den USA bislang eher enttäuschend aus. „Wenn der Schwung im dax jetzt nachlässt, werden die Anleger gezwungen sein, teils widersprüchliche fundamentale Rahmenbedingungen wieder stärker gegeneinander abzuwägen.“
Technische Einschätzung und Handelsumsätze
Die spekulation technischer Händler auf einen Ausbruch des Dax und einen Anstieg auf 25.300 Punkte sei erfüllt worden, erklärte Stanzl. Das nachlassende Momentum in den vergangenen zwei Handelstagen lasse eine Konsolidierung wahrscheinlicher erscheinen, weil einerseits Gewinnmitnahmen den Kurs belasteten, späte Käufer aber versuchten, zu niedrigeren Kursen noch einzusteigen.
Der Positionsaufbau seit Jahresbeginn habe sich unter überdurchschnittlichen Handelsumsätzen vollzogen. „Damit ist der Ausbruch über das alte Rekordhoch geglückt“, so Stanzl.
Entwicklung von Euro und Ölpreis
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Donnerstagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1627 US-Dollar, ein US-Dollar war dementsprechend für 0,8601 Euro zu haben.
der Ölpreis gab unterdessen deutlich nach. Ein Fass der Nordsee-sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 64,39 US-Dollar. Das waren 213 Cent oder 3,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.











