Dax legt kräftig zu – Anleger hoffen auf baldiges Kriegsende

Frankfurter Börse
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Der Dax startet am Mittwoch mit deutlichen Gewinnen in den Handelstag

dax startet mit deutlichen Gewinnen

Der dax ist am mittwoch mit kräftigen Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.230 Punkten berechnet, was einem Anstieg von 2,4 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des Vortags entspricht. An der Spitze der Kursliste standen Siemens energy, Infineon und Airbus, während BASF, Brenntag und die Deutsche Börse am Ende rangierten.

Marktanalyse und Einflussfaktoren

Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, erklärte, dass ein starkes Unterinvestment in Aktien auf Nachrichten treffe, die auf ein baldiges kriegsende hindeuten. Dies habe den Dax kräftig nach oben befördert. neben spekulativen Käufen seien Teilauflösungen von absicherungen und Gewinnmitnahmen von Shortsellern zu beobachten. Diese Faktoren führten zu einem starken, kurzfristigen Kaufdruck, der jedoch noch keine bodenbildung begründe. Die nachrichtenlage im Iran-Krieg bleibe wechselhaft und beeinflusse die Kurse weiterhin.

US-Präsident Trump scheine den Konflikt schnell beenden zu wollen, doch es sei unklar, zu welchen Bedingungen sich der Iran darauf einlassen werde. Während die Aktienmärkte weltweit kräftig reagieren, verharren die Preise für Brentöl auf hohem Niveau. An den Energiemärkten blicke man skeptischer auf die Nachrichtenlage, da Schäden an der Infrastruktur auch bei einem Kriegsende höhere Preise rechtfertigen könnten.Die Chancen für die Vermarktung von US-LNG auf dem Weltmarkt hätten sich jedoch verbessert.

Auswirkungen auf die Märkte

An den Märkten werde eine Richtungsänderung im krieg wahrgenommen, so der Analyst. Es gebe keine weitere Eskalation, sondern Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten.Anleger handelten nach dem Motto: erst kaufen, dann Fragen stellen.Ein baldiges Kriegsende könnte bedeuten, dass die Weltwirtschaft mit einem blauen Auge davonkommt. In der Vergangenheit hätten Aktienmärkte bei vorübergehenden Ölpreisspitzen dazu geneigt, über eine Wachstumsdelle hinwegzusehen.

Währungs- und rohstoffmärkte

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Mittwochmorgen stärker. Ein Euro kostete 1,1588 US-Dollar, während ein Dollar für 0,8630 Euro zu haben war. der Ölpreis sank unterdessen stark. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 99,18 US-dollar, was einem Rückgang von 4,6 Prozent im Vergleich zum Schluss des vorherigen Handelstags entspricht.


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