Camping boomt weiter

Wohnmobil auf einer Autobahn (Archiv)
AsiaRestaurant SongLong Friedrichsthal

Camping in Deutschland erlebt weiterhin einen Boom und erreichte im vergangenen Jahr einen neuen Rekord

Rekordjahr für Camping in deutschland

Im Jahr 2025 erreichte das Camping in Deutschland einen neuen Höchststand. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) wurden fast 44,7 Millionen Gästeübernachtungen auf deutschen Campingplätzen verzeichnet. Dies entspricht einem Anstieg von 4,2 Prozent im Vergleich zu 2024 und 24,9 Prozent mehr als vor der Pandemie im Jahr 2019.

Langfristiger anstieg der Campingübernachtungen

abgesehen von den Pandemiejahren 2020 und 2021 stieg die Zahl der Campingübernachtungen kontinuierlich. Seit 2005 hat sich die Zahl der Übernachtungen auf Campingplätzen mehr als verdoppelt. Im Jahr 2005 wurden 21,7 millionen Übernachtungen registriert. Im Vergleich dazu stiegen die Übernachtungszahlen in allen Beherbergungsbetrieben um 44,6 Prozent.

Beliebte Campingregionen

Die schleswig-holsteinische Ostsee war 2025 mit 3,5 millionen Übernachtungen das beliebteste Ziel, gefolgt vom Schwarzwald, der niedersächsischen Nordseeküste und dem bayerischen Allgäu.Die Region Bodensee-Oberschwaben kehrte in die Top 5 der meistbesuchten Campingziele zurück.

Internationale Gäste

Campinggäste aus dem Ausland bevorzugten den Schwarzwald, gefolgt von Mosel-Saar, der Eifel, Bodensee-Oberschwaben und dem Allgäu.

Campinghochburgen

Das Fränkische Seenland war 2025 erneut die Region mit dem höchsten Anteil an Campingübernachtungen. auch im lausitzer Seenland, Hegau am Bodensee, der Holsteinischen Schweiz und der Region Haßberge in Franken war camping besonders beliebt.

Preissteigerungen bei Campingübernachtungen

Die Preise für Campingübernachtungen stiegen in den letzten jahren stärker als die allgemeinen Übernachtungspreise. Im Jahr 2025 waren Übernachtungen auf Wohnmobilstellplätzen 32,2 Prozent teurer als 2020, während die Campingplatzgebühren um 28,7 Prozent stiegen. Insgesamt verteuerten sich Übernachtungen um 26,9 Prozent, während die Verbraucherpreise um 21,9 Prozent zunahmen.


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