EU-Kommission plant maßnahmen gegen Musks KI-Chatbot Grok
Die EU-Kommission plant, noch am Montag strengere Maßnahmen gegen den KI-Chatbot Grok von Elon Musks Unternehmen xAI zu ergreifen. Dies berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf drei hochrangige EU-Beamte.
Verfahren unter dem digital Services Act
Konkret soll ein Verfahren unter dem „Digital Services Act“ eröffnet werden. Ziel ist es, Musks Unternehmen dazu zu bewegen, den KI-Chatbot im europäischen Raum zurückzuziehen.
Kritik an der Funktionalität von Grok
Der KI-Chatbot Grok steht weltweit in der Kritik, da er Nacktbilder und „Bikini-Videos“ von echten Personen ohne deren Einwilligung erstellen kann, auch von Minderjährigen. In den vergangenen Monaten hatten Nutzer Bildmaterial hochgeladen und Grok aufgefordert, fotos von Kindern zu sexualisieren. der Chatbot war diesen Aufforderungen nachgekommen und hatte die KI-generierten bilder und Videos verbreitet.
Hintergrund der Verzögerung
Ursprünglich wollte die EU-Kommission das Verfahren bereits am vergangenen Montag eröffnen. Sie zögerte jedoch aus Angst vor einer Reaktion des damaligen US-Präsidenten donald Trump im Handelskrieg um grönland. Trump hatte am Samstagabend einigen EU-Ländern mit zusätzlichen Zöllen gedroht, sollte es keinen Deal bei dem von ihm geplanten Kauf von Grönland geben. Diese Drohung hat er mittlerweile zurückgenommen.











