Einleitung
Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben sich auf eine gehaltserhöhung von insgesamt fünf prozent in zwei Schritten geeinigt. Dies teilten beide Tarifparteien am Freitag mit.
Hauptteil
Die Einigung umfasst auch strukturelle Anpassungen in der entgeltstruktur. Dazu gehören die Einführung einer neuen Entgeltstufe und gezielte Erhöhungen für operative Mitarbeiter. Zusätzlich erhalten die Mitarbeiter eine Einmalzahlung von 700 Euro.Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten, gefolgt von einer dreimonatigen Verhandlungsphase mit Friedenspflicht bis zum 31. März 2028.
DB-Personalvorstand Martin Seiler bezeichnete das Ergebnis als „fair und tragfähig“. Die Verhandlungen seien „intensiv, aber konstruktiv und sachlich“ verlaufen, was eine Einigung ohne Streiks ermöglicht habe. Die Einigung bringe „spürbare Verbesserungen“ für die Mitarbeiter und bedeute gleichzeitig Planungssicherheit und Stabilität für das Unternehmen.
Hintergrund
Ein weiterer Bestandteil der Einigung sind Kompromisse zur Handhabung des Tarifeinheitsgesetzes. Ein notarielles Zählverfahren zur Mehrheitsfeststellung wurde vereinbart. Bestimmte tarifvertragliche Regelungen sollen künftig auch für Gewerkschaftsmitglieder in Betrieben gelten, in denen die jeweils andere Gewerkschaft die Mehrheit hat. Eine Ausweitung des Geltungsbereichs der GDL-Tarifverträge auf die Infrastruktur erfolgt nicht.











