Deutsche bahn behebt Personalmangel in Stellwerken
die Deutsche Bahn hat nach eigenen Angaben den Personalmangel in ihren Stellwerken weitgehend behoben. Seit Anfang 2026 sei die Personalbesetzungsquote bundesweit bei 100 Prozent, teilte der Staatskonzern dem „Tagesspiegel“ mit. Zwar könne es vereinzelt noch zu Engpässen kommen, aber im deutschlandweiten Durchschnitt stehen ausreichend Fahrdienstleiter zur verfügung.
Erfolgreiche Rekrutierung
Philipp Nagl, Chef der Bahntochter DB InfraGO, erklärte, dass bis Dezember 2025 rund 2.200 neue Mitarbeiter für den Stellwerksdienst gewonnen wurden. Dies entspreche einer Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nagl betonte die Notwendigkeit, weiterhin Fachkräfte zu gewinnen und die Leit- und Sicherungstechnik zu erneuern.
Hintergrund und Reaktionen
in der Vergangenheit führten fehlende Fahrdienstleiter zu Verspätungen und zugausfällen. Die Bundesnetzagentur verhängte mehrfach Zwangsgelder gegen die Deutsche Bahn. Ein Sprecher der Behörde lobte die fortschritte und erklärte, dass aufgrund der positiven Entwicklung zuletzt auf die Androhung weiterer Zwangsgelder verzichtet wurde.


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